Buzzriders-Start: Basic ohne Thinking?

Publishing Comeback: Am 15. Januar 2009 verfasste Robert Basic sein letztes Posting bei BasicThinking. Dann verkaufte er das Blog und kündigte den Start von Buzzriders an. Über drei Jahre später ist es endlich so weit. Das neue Portal ist online und bietet interessante Eigenheiten: So sieht die Site noch aus wie ein Blog, soll aber keines sein. Die Nutzer sollen über die Storys reden, sie aber nicht kommentieren. Thematisch will Basic über Zukunftstechnologien schreiben und “nicht mehr über Web hier, Web da“.

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Comeback: Am 15. Januar 2009 verfasste Robert Basic sein letztes Posting bei BasicThinking. Dann verkaufte er das Blog und kündigte den Start von Buzzriders an. Über drei Jahre später ist es endlich so weit. Das neue Portal ist online und bietet interessante Eigenheiten: So sieht die Site noch aus wie ein Blog, soll aber keines sein. Die Nutzer sollen über die Storys reden, sie aber nicht kommentieren. Thematisch will Basic über Zukunftstechnologien schreiben und “nicht mehr über Web hier, Web da“.

Die erste neue Story dreht sich um “Shot Spotter“

Grundsätzlich scheint sich der Ex-Blogger bei seinem neuen Projekt nicht so richtig festlegen zu wollen. Ob Design oder Inhalte: Alles soll im Fluss bleiben. Zum Start gab es bislang einen Text zu “Shot Spotter“, einem speziellen System zum Lokalisieren von Schüssen. Ein gewagtes Nischenthema für den Premieren-Text bei einem Webprojekt.

Weitere geplante Themen in den ersten Tagen sind „etwas über Samsungs Surface Table, etwas zur Kinect-Steuerung von Microsoft“. Repräsentativ soll dieser Mix aber nur bedingt sein. Denn erst mit der Zeit soll sich ein Gesamtbild entfalten, wie Basic in seinem Eröffnungspost schreibt. So soll die Themenpalette die Bereiche Gesundheit, Militär, Kommunikation, Verkehr „und und und“ umfassen.

In seinem Einstiegsposting wird klar, dass es Basic an vielen Stellen – neben seinem kruden Themenmix – vor allem darum zu gehen scheint, sich abzuheben. So soll die Seite kein Blog sein, auch wenn die Artikel noch, wie bei Web-Journalen üblich, chronologisch geordnet sind. Zudem ist es nicht mehr möglich, unter den Geschichten zu kommentieren. Denn: „Es ist nicht mein Ansinnen, wie die klassische Presse alles an sich zu reißen, was man an Lesern bekommen kann. Mein Anliegen ist primär, dass Ihr Euch darüber unterhaltet, wenn es mir gelingt, Euch zu aktivieren.“ Seine Leser sollen in ihren Wohnzimmern bei Facebook, Twitter oder Google+ über seine Storys reden. „Warum sollen hier die Diskussionen stattfinden? Das macht keinen Sinn für mich. Eure Themen, Eure Gespräche.“

Diesen Ansatz nennt Basic “dezentrales Publishing”. Ziel sei es „ein Maximum an Netzpower zu aktivieren“. Passend dazu hofft Basic, dass er viele Leser davon überzeugen kann, für ihn auf Technologie-Events zu gehen und dann darüber zu schreiben.

Die Pläne von Basic für Buzzriders sahen schon einmal ganz anders aus. Nach dem Verkauf seines alten Blogs BasicThinking.de für 46.902 Euro wollte er gleich wieder voll durchstarten. So sollte Buzzriders Anfang 2009 noch eine Mischung aus DPA-Ticker und Twitter werden, bei dem jeder seine News einstellen kann. Sein ehrgeiziges Ziel lautete damals: „Ich will Spiegel Online angreifen.“

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