Medienaufsicht winkt „Schwer verliebt“ durch

Fernsehen Die Sat.1-Kuppelshow “Schwer verliebt” verstößt nicht gegen die Programmgrundsätze. Zu diesem Ergebnis kam die Landeszentrale für Medien und Kommunikation Rheinland-Pfalz. Dem Sender wurde vorgeworfen, die Beteiligten nicht ausreichend über ihre Rolle in der Sendung informiert und mit unüblichen Verträgen konfrontiert zu haben. Die Medienwächter sehen keinen Verstoß gegen geltende Grundsätze oder die Menschenwürde, meldet Horizont unter Berufung auf den Evangelischen Pressedienst.

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Nachdem sich eine Kandidatin in der Rhein Zeitung darüber beklagt hatte, vorab nicht ausreichend über die Sendungsdetails informiert worden zu sein, schlug der Vorfall hohe Wellen. Zuletzte schaltete sich sogar der rheinland-pfälzische Ministerpräsident in seiner Funktion als Vorsitzender der Rundfunkkommission der Länder ein und forderte eine eingehende Überprüfung des Formats.

Jetzt dürfen die Verantwortlichen bei Sat.1 aufatmen. Der Vorwurf, der Sender hätte die beteiligten Personen vorgeführt, ist demnnach nicht haltbar. Detaillierte Äußerungen der Medienhüter wurden allerdings noch nicht bekannt.

Die Meldung kommt zur richtigen Zeit. Denn der Sender hatte bereits eine zweite Staffel angekündigt. MEEDIA sprach im November vergangenen Jahres mit dem Senderverantortlichen Sascha Naujoks, der betonte, dass es sich um “absolut branchenübliche” Verträge gehandelt hätte.

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