Google, Apple & Co. droht Klage wegen Personalabspreche

Publishing Google, Apple und fünf weiteren US-Konzernen wird vorgeworfen, dass sie sich untereinander auf illegale Personalabsprachen geeinigt hätten. Deshalb steht ihnen nun eine Kartellklage bevor. Unter anderem geht es darum, dass Google-Chef Schmidt einen Mitarbeiter feuerte, der zuvor für den Konkurrenten Apple arbeitete.

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Angeklagt sind Apple, Google, Intel, Adobe, Pixar-Animation, Intuit und Lucasfilm: Eine Gruppe von Mitarbeitern der Firmen beklagt , dass sich die Konzerne untereinander abgesprochen hätten, gegenseitig keine Personal abzuwerden und wenn, dann nur mit Einverständnis der Konkurrenten. Ein Gericht in San Joe hat zunächst umfangreiche Unterlagen der Unternehmen angefordert. Districts-Richterin Lucy H. Koh sagte dem Informationsdienst Bloomberg, dass man "zunächst den Umfang der Absprachen und die genauen Abläufe herausfinden muss".
Wie chip.de meldet, haben die Mitarbeiter einen E-Mail-Schriftwechsel vom damaligen Apple-Chef Steve Jobs und Google-Chef Eric Schmidt vorgelegt. Darin geht es um den Wechseln eines Ingenieurs von iPhone-Hersteller um Suchmaschinen-Anbieter. Jobs schreib in einer Email an Schmidt: "Es würde mich sehr freuen, wenn deine Personalabteilung damit aufhören würde." Daraufhin ließ Schmidt den benannten Ingenieur feuern und schrieb folgendes an Apple: "Bitte leitet meine Entschuldigung an Steve weiter."

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