60 Minuten-Regel: BLM fordert Werbebeschränkung

Fernsehen Wenn es nach dem Willen der Landesmedienanstalten geht, werden bald alle öffentlich-rechtlichen Radiosender nur noch 60 Minuten Radiowerbung am Tag senden dürfen. Laut dpa habe das die Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten als Änderungsantrag für den nächsten Rundfunkstaatsvertrag beschlossen, sagte Siegfried Schneider, Präsident der Bayrischen Landeszentrale für Medien (BLM).

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Es sollen aber nicht nur die Werbezeit begrenzt werden. Generell soll nur noch einem  Sender pro Rundfunkanstalt gestattet sein, überhaupt Reklame zu platzieren. Das 60 Minuten-Modell entspricht laut BLM-Angaben der derzeitigen Reglung beim NDR. Spitzenreiter im Werbeumfang ist laut RP Online der HR und der BR mit 128 Minuten am Tag.
Für Schneider und die Direktoren der Landesmedienanstalten sei die neue Reglung im Hörfunk, anders als bei den TV-Sendern der Öffentlich-Rechtlichen, nur eine Werbebeschränkung und kein absoluter Werbeverzichts. "Die Werbebranche will die Hörfunkwerbung auch im öffentlich-rechtlichen Rundfunk erhalten", sagte Schneider dazu.

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