Facebook-Börsengang: Es ist so weit

Der vermutlich meist erwartete Börsengang aller Zeiten ist so gut wie offiziell: Wie das Wall Street Journal berichtet, steht Facebook kurz davor, den Zulassungsantrag für die Notierung an der New Yorker Börse einzureichen – die Rede ist vom nächsten Mittwoch, den 1. Februar. An die Börse führen soll Facebook dem WSJ zufolge überraschenderweise die Investmentbank Morgan Stanley – und nicht, wie erwartet worden war, Goldman Sachs. Facebook strebt eine Bewertung zwischen 75 und 100 Milliarden Dollar an.

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Der vermutlich meist erwartete Börsengang aller Zeiten ist so gut wie offiziell: Wie das Wall Street Journal berichtet, steht Facebook kurz davor, den Zulassungsantrag für die Notierung an der New Yorker Börse einzureichen – die Rede ist vom nächsten Mittwoch, den 1. Februar. An die Börse führen soll Facebook dem WSJ zufolge überraschenderweise die Investmentbank Morgan Stanley – und nicht, wie erwartet worden war, Goldman Sachs. Facebook strebt eine Bewertung zwischen 75 und 100 Milliarden Dollar an. 
Paukenschlag kurz vom Wochenende: Nach Informationen des Wall Street Journals (WSJ) steht Facebook kurz davor, den Antrag auf Zulassung bei der US-Börsenaufsicht SEC zu stellen. Wie das Murdoch-Blatt berichtet, soll es am nächsten Mittwoch, den 1. Februar, soweit sein. 
Damit liegt das weltgrößte Social Network exakt in dem Zeitfenster, über den seit Wochen spekuliert wurde: Das US-Blog All Things Digital hatte Mitte Januar berichtet, Facebook wolle in der dritten Maiwoche an die Börse gehen.

Um diesen Zeitplan einzuhalten, muss Facebook bis Anfang Februar den Antrag stellen, da die Überprüfung des Emissionsprospekts gewöhnlich bis zu drei Monate beansprucht. Die anschließende Roadshow vor Investoren dauert erfahrungsgemäß weitere zwei Wochen – was ein Listing in der dritten Maiwoche nahelegen würde. 
Facebook-Aktien sollen unter Tickersymbol FB gehandelt werden
Wie erwartet, will Facebook beim Börsengang 10 Milliarden Dollar erlösen. Die Bewertung, die das nicht mal acht Jahre alte Internet-Unternehmen anstrebt, entspricht weitgehend den Spekulationen im Vorfeld –  könnte allerdings auch am unteren Ende der Erwartungen liegen. Wie das WSJ berichtet, taxiert Facebook seinen Wert auf 75 bis 100 Milliarden Dollar. Der exakte Unternehmenswert wird erst kurz vor Börsenlisting im Rahmen des sogenannten Bookbuildingverfahrens ermittelt.
Gehandelt werden soll die Facebook-Aktie unter dem Tickersymbol FB, wie die New York Post berichtet. Andere naheliegende Kürzel wie "FACE" oder "FCBK" waren bereits vergeben. An welcher der beiden New Yorker Börsen – der Nasdaq oder NYSE  – Facebook gelistet werden wird, steht noch nicht fest. Beide Börsenplatzbetreiber buhlen um die Gunst des Social Networks, schließlich gilt Facebook als das größte und prestigeträchtigste IPO dieses Jahrzehnts.
Morgan Stanley offenbar Konsortialführer des Facebook-IPOs
Auch um die Konsortialführung tobt seit Monaten ein Wetteifern. Wie das WSJ berichtet, soll die Investmentbank Morgan Stanley das Rennen offenbar gemacht haben, was doch etwas überrascht. Platzhirsch Goldman Sachs war lange Zeit als Favorit angesehen worden, schließlich führte die wertvollste Investmentbank der Wall Street vor einem Jahr bereits den Verkauf von Facebook-Firmenanteilen in Höhe von 1,5 Milliarden Dollar an wohlhabende Kunden durch.
Goldman Sachs soll am Börsengang aber auch beteiligt sein und ebenfalls "eine bedeutende Rolle" bei der Emission spielen, heißt es. Weder Facebook noch Goldman Sachs oder Morgan Stanley wollten den Bericht des Wall Street Journals bislang bestätigen.

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