eBays PayPal drängt in den Einzelhandel

Es ist wieder soweit: Die turnusmäßige Berichtssaison, in der Internet- und Technologieunternehmen Rechenschaft vor ihren Aktionären ablegen müssen, ist eröffnet. Den Auftakt dazu macht heute nach Handelsschluss eBay. Und das weltgrößte Online-Auktionshaus lieferte: eBay konnte die Erwartungen der im Vorfeld befragten Analysten sowohl beim Umsatz als auch beim Gewinn leicht schlagen. Der Ausblick allerdings fiel leicht schwächer aus als erhofft. Die eBay-Aktie zieht nachbörslich dennoch an.

Werbeanzeige

Es ist wieder soweit: Die turnusmäßige Berichtssaison, in der Internet- und Technologieunternehmen Rechenschaft vor ihren Aktionären ablegen müssen,  ist eröffnet. Den Auftakt dazu macht heute nach Handelsschluss eBay. Und das weltgrößte Online-Auktionshaus lieferte: eBay die Erwartungen der im Vorfeld befragten Analysten sowohl beim Umsatz als auch beim Gewinn leicht schlagen. Der Ausblick allerdings fiel leicht schwächer aus als erhofft.  Die eBay-Aktie zieht dennoch nachbörslich leicht an.

Vorhang auf für eine neue Leistungsshow der Internet- und Technologiebranche: Die Berichtssaison für das angelaufene Weihnachtsquartal ist eröffnet. Den Anfang machte diesmal nicht wie so oft Google, das erst morgen nach Handelsschluss berichtet, sondern der weltgrößte Online-Auktionator eBay.

Der Internet-Pionier setzt dabei gleich eine positive Note: Im Dreimonatszeitraum Oktober bis Dezember, der über weite Strecken unter dem Eindruck der europäischen Schuldenkrise und der Sorge vor einer neuerlichen Rezession in den USA stand, konnte eBay mit 3,4 Milliarden Dollar etwas mehr absetzen als von der Analystenzunft erwartet worden war. Die Konsensschätzungen hatten bei 3,32 Milliarden Dollar gelegen. Das entsprach einem Zuwachs von 27 Prozent. 
Skype-Verkauf lässt Gewinne auf zwei Milliarden klettern

Auch die Gewinne zogen zweistellig an:  Das Plus von 17 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum bescherte eBay einen Profit von 788,6 Millionen Dollar oder 60 Cent je Aktie. Analysten hatten lediglich mit 57 Cent je Anteilsschein gerechnet. Sondereffekte aus dem Verkauf von Skype hinzugerechnet, konnte eBay sogar zwei Milliarden Dollar oder 1,51 Dollar je Aktie einfahren.

Treiber der positiven Geschäftsentwicklung war wieder einmal der Online-Bezahldienst Paypal, der um 24 Prozent wuchs. Der anteilsmäßig immer noch größere Geschäftszweig mit Online-Auktionen, Marketplace, legte um 10 Prozent zu.

Bezahlvorgänge im Einzelhandel nachhaltig verändern
Mit seiner Bezahltochter hat das Online-Auktionshaus in den kommenden Monaten noch Großes vor. Denn dank diverser Zukäufe sieht sich PayPal nun in der Lage, via mobiler Dienste Bezahlvorgänge im Einzelhandel nachhaltig zu verändern.
Trotzdem enthielt die Bilanz gleichfalls einen kleinen Dämpfer: Im laufenden Quartal rechnet eBay mit etwas weniger Umsatz und Gewinn, als sich Analysten erhofft hatten. Dennoch überwog für Anleger offenbar die Freude über das starke Schlussquartal – die Aktie legte nachbörslich um knapp drei Prozent zu.    

Werbeanzeige

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Werbeanzeige

Werbeanzeige