Facebook-Börsengang wird Ende Mai erwartet

Der Zeitplan für das größte IPO des Jahres scheint zu stehen: Wie die gewöhnlich gut unterrichtete Wall Street Journal-Reporterin Kara Swisher in ihrem Blog "All Things Digital" berichtet, hat Facebook angeblich die dritte Maiwoche für den Gang an die New Yorker Börse auserkoren. Damit liegt das weltgrößte Social Network exakt in dem Zeitfenster, das seit dem Goldman Sachs-Investment kursierte: Nach Ablauf des ersten Quartals muss Facebook ohnehin einen Einblick in seine Finanzen gewähren.

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Der Zeitplan für das größte IPO des Jahres scheint zu stehen: Wie die gewöhnlich gut unterrichtete Wall Street Journal-Reporterin Kara Swisher in ihrem Blog "All Things Digital" berichtet, hat Facebook angeblich die dritte Maiwoche für den Gang an die New Yorker Börse auserkoren. Damit liegt das weltgrößte Social Network exakt in dem Zeitfenster, das seit dem Goldman Sachs-Investment kursierte: Nach Ablauf des ersten Quartals muss Facebook ohnehin einen Einblick in seine Finanzen gewähren.  
 

Der Countdown zum Großereignis des Jahres scheint immer konkretere Züge anzunehmen: Wie Kara Swisher, Technologiereporterin des Wall Street Journal in ihrem Blog All Things Digital unter Berufung auf gut informierte Kreise berichtet, peilt Facebook den Gang an die Börse an die New Yorker Börse in der dritten Maiwoche dieses Jahres an – also ziemlich genau in vier Monaten.

Ein Kreis würde sich damit schließen: Das weltgrößte Social Network würde damit exakt ein Jahr nach dem Online Business-Netzwerk LinkedIn an der Börse debütieren. LinkedIn war am 19. Mai vergangenen Jahres furios an der amerikanischen Technologiebörse Nasdaq gestartet und hatte seinen Wert trotz mehrfacher Anhebungen des Ausgabepreises am ersten Handelstag mehr als verdoppeln können. 

Antrag auf Börsenzulassung innerhalb des nächstens Monats?

Der Hype um Facebooks Börsengang ist seit dem Einstieg von Goldman Sachs vor einem Jahr beständig gewachsen. Wurde das weltgrößte Social Network seinerzeit noch mit 50 Milliarden Dollar bewertet, kursiert inzwischen eine anvisierte Marktkapitalisierung von 100 Milliarden Dollar. Facebook wäre aus dem Stand damit halb so wertvoll wie Google. Das IPO selbst dürfte Marktexperten zufolge zumindest 10 Milliarden Dollar in die Kasse des nicht mal acht Jahre alten Internet-Unternehmens spülen.  

Auf dem Weg dahin muss Facebook nun erst mal seinen Antrag auf Börsenzulassung bei der US-Börsenaufsicht SEC stellen. Da das Prozedere gewöhnlich einige Monate dauert, rechnet WSJ-Reporterin Swisher mit dem Antrag "innerhalb des nächsten Monats".  

Erreicht Facebook 2011 die Wachstumsziele?

Danach steht die Auswahl der begleitenden Banken an. Branchenexperten sehen hier ein enges Rennen zwischen Goldman Sachs, das im Januar letzten Jahres Facebook-Anteile im Wert von 1,5 Milliarden Dollar an wohlhabende Kunden veräußerte, und Morgan Stanely. Gibt die SEC grünes Licht, muss Facebook auf der sogenannten Roadshow vor Investoren für den Börsengang werben, was gewöhnlich zwei Wochen in Anspruch nimmt. Im Anschluss wird der Ausgabekurs bestimmt – dem Gang an die Börse steht tags darauf dann nichts mehr im Wege. 

Ein erstes Ausrufezeichen in Richtung der ambitionierten Bewertung von kolportierten 100 Milliarden Dollar dürfte Facebook setzen, wenn die – inoffiziellen – Zahlen für das vierte Quartal und damit das Gesamtjahr 2011 durchsickern. Internet-Experten rechneten zuletzt mit Umsätzen von knapp vier Milliarden Dollar und einem Gewinn von rund einer Milliarde Dollar. Zur Jahresmitte lagen die Prognosen noch deutlich höher. In den ersten neuen Monaten 2011 hatte Facebook angeblich 714 Millionen Dollar bei Umsätzen von 2,5 Milliarden Dollar verdient.

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