Finchers „Verblendung“ startet mittelmäßig

Fernsehen David Finchers Hollywood-Remake von Stieg Larssons "Verblendung" blieb an seinem ersten Wochenende in den deutschen Kinos hinter den Erwartungen zurück. 275.000 Besucher sammelte der Thriller laut Blickpunkt:Film in 523 Kinos ein - ein unspektakulärer Kopienschnitt von etwa 525 Besuchern pro Kino. Neue Nummer 1 ist die französische Komödie "Ziemlich beste Freunde", die nach ihrem Sensations-Erfolg am ersten Wochenende nun in viel mehr Kinos läuft. 470.000 Leute sahen sie - erneut mehr als 1.000 pro Kino.

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Mit mehr als 295.000 Besuchern aus 167 Kinos hatte "Ziemlich beste Freunde" am ersten Wochenende einen unglaublichen Kopienschnitt von 1.770 Zuschauern pro Kino erreicht. Die Folge: Die Zahl der Kopien wurde laut Blickpunkt:Film auf 431 aufgestockt. Eine Entscheidung, die sich gelohnt hat, denn mit 470.000 Besuchern katapultierte sich der Film, den in Frankreich mehr als 17 Mio. Leute gesehen haben, auf Platz 1 der deutschen Charts und steht insgesamt schon kurz vor dem Erreichen der Mio.-Marke. "Verblendung" folgt mit seinen 275.000 auf Rang 2 vor "Sherlock Holmes: Spiel im Schatten" (150.000). Zweitstärkster Neustart des Wochenendes war der deutsche Film "Offroad" mit Nora Tschirner: 130.000 Zuschauer in 316 Kinos sind allerdings eine kleine Enttäuschung.

In Nordamerika setzte sich unterdessen der neue Actionthriller "Contraband" mit Mark Wahlberg an die Spitze der Charts. 24,1 Mio. US-Dollar spielte er an seinem ersten Wochenende ein. Platz 2 geht ebenfalls an einen Neuling: Die 3D-Version von Disneys Klassiker "Die Schöne und das Biest" spielte 18,5 Mio. US-Dollar ein. "Mission: Impossible – Phantom Protokoll" folgt mit 11,5 Mio. dahinter, auch der drittstärkste Neustart "Joyful Noise" sprang mit 11,3 Mio. noch über die 10-Mio.-Marke.

International führt weiterhin "Sherlock Holmes" die Kinocharts an. 27,4 Mio. US-Dollar setzte der Film diesmal in 57 Ländern und Territorien um. Auf den Plätzen 2 und 3 folgen die weiteren Hollywood-Blockbuster "Mission: Impossible – Phantom Protokoll" (16,8 Mio. US-Dollar) und "Verblendung" (16,5 Mio.). 

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