Welt macht Wulff transparent

Publishing Alle Fragen, die die Welt in den letzten Wochen zur Causa Wulff gestellt hat, sind jetzt auf der Internetseite von Welt Online zu lesen. Dabei handelt es sich um Fragen direkt an Bundespräsident Christian Wulff, die sein Anwalt Gernot Lehr beantwortet hat und um Fragen an die BW-Bank.

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Im TV-Interview mit ARD und ZDF am vergangenen Mittwoch versprach Christian Wulff völlige Transparenz. Doch diese Woche teilte Wulffs Anwalt, Gernot Lehr, mit, dass der Schriftverkehr zwischen seiner Kanzlei und den verschiedenen Redakteuren unter die anwaltliche Verschwiegenheitspflicht und das Urheberrecht der Redakteure falle. Deswegen sei es "aus Rechtsgründen" nicht möglich Fragen und Antworten im Falle Wulff zu veröffentlichen, so die Welt.
Trotzdem habe Lehr Fragen von Welt-Redakteur Jörg Eigendorf, ohne dessen Zustimmung, an die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung weitergeleitet. Lehr bezeichnete dies als "bedauerliches Versehen". "Das war nicht im Auftrag meines Mandanten, nicht mit dem Bundespräsidenten abgestimmt."
Daraufhin hat sich die Welt-Gruppe entschlossen, alle Fragen der Cause Wulff auf ihrer Internetseite zu veröffentlichen. Damit macht der Verlag vom Recht am eigenen Wort Gebrauch.

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