Deutschland: höchste Jobnachfrage im Web

Die europäische Finanzkrise scheint dem Online-Jobmarkt in Deutschland kaum etwas anhaben zu können. Laut dem Monster Employment Index Europa verzeichnet Deutschland weiterhin die stärkste Nachfrage im Online-Segment im europäischen Vergleich. Verglichen mit 2010 steigt die Online-Personalnachfrage im Dezember in Deutschland sogar um 32 Prozent. Während das Saarland und Sachsen-Anhalt nur minimal gewinnen konnten, wuchs die Nachfrage in Hessen im Dezember um acht Prozent.

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Der Monster Employment Index Europa ist eine monatliche Auswertung der Personalnachfrage – basierend auf einer Echtzeit-Analyse mehrerer Millionen Online-Stellenangebote auf Unternehmenswebseiten und in Online-Stellenbörsen verschiedener europäischer Länder, darunter auch monster.de.

Der Index soll nicht den Trend einer bestimmten Quelle widerspiegeln, sondern eine Zusammenfassung der branchenübergreifenden Entwicklung von Online-Stellenangeboten darstellen.

Laut der Umfrage konnte der Industriesektor Marketing, PR und Medien mit 34 Prozent einen enormen Jahreszuwachs im europäischen Online-Jobmarkt verbuchen. Dennoch verzeichnet der Employment Index nur ein Jahreswachstum von elf Prozent für Europa. Das ist der stärkste Wachstumsrückgang seit Mitte 2010 für den gesamteuropäischen Markt. Die Statistik führt laut Monster seit vier Monaten das Ingenieurwesen an.

Deutschland sowie Großbritannien und Schweden verzeichnen einen Zuwachs, Frankreich muss sich bei den Ländern mit Verlusten im Jahresvergleich einreihen. Wie schaut es in den deutschen Bundesländern aus? Diese konnten allesamt im November einen Anstieg in der Personalnachfrage verzeichnen. Baden-Württemberg (um 64 Prozent gestiegen) verzeichnet auch weiterhin das größte Jahreswachstum im Bundesländervergleich. Bayern verbucht ebenfalls einen starken Jahreszuwachs um 42 Prozent. 

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