Instagram feiert Kooperation mit Facebook

Das Social-Media-Jahr ist noch jung, doch es kennt bereits einen Gewinner: Die Foto-App Instagram kennt seit dem Wochenende kein Halten mehr. Vor 15 Monaten debütierte die App in Apples iTunes-Store, nun hat sie es dank einer tieferen Integration in Facebook in den Mainstream geschafft. Seit Freitag fließen von Instagram gepostete Bilder in hoher Auflösung beim weltgrößten Social Network ein und werden in einem gesonderten Album abgelegt. Die Social-Media-Szene reagiert begeistert.

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Das Social-Media-Jahr ist noch jung, doch es kennt bereits einen Gewinner: Die Foto-App Instagram kennt seit dem Wochenende kein Halten mehr. Vor 15 Monaten debütierte die App in Apples iTunes-Store, nun hat sie es dank einer tieferen Integration in Facebook in den Mainstream geschafft. Seit Freitag fließen von Instagram gepostete Bilder in hoher Auflösung beim weltgrößten Social Network ein und werden in einem gesonderten Album abgelegt. Die Social-Media-Szene reagiert begeistert.

Wer hat es am Wochenende bemerkt? Es tut sich was auf Facebook. Das weltgrößte Social Network wird wie eh und je von Fotos geflutet – seit Freitag indes auch von einem neuen Absender. ‚Via Instagram‘ ist da plötzlich unter Foto-Uploads zu lesen – und auch eine URL im Stile
 http://instagr.am wird dem Foto zugefügt. Die beliebte iPhone- und Android-App spielt nun auch dank tieferer Integration auf Facebook eine größere Rolle. 

Bislang postete die im Oktober 2010 veröffentlichte App, wenn man sie dafür in den Einstellungen aktiviert hatte, als Link mit Vorschaubild in Feed und Profil – ein weiterer Klick war für die‘> nötig. So spielte sich das eigentliche Netzwerken der Hobby-Fotografen in der Foto-App selbst ab: Instagram-Nutzer konnten Bilder wie bei Facebook liken und Nutzern wie bei Twitter folgen. 

Großer Start in 2012: Barack Obama neuer Instagram-Nutzer

Schnell verbreitete sich Instagram wie ein Lauffeuer: 15 Millionen Nutzer zählt das vom früheren Google Mitarbeiter Kevin Systrom mitgegründete Startup heute schon – dabei kommt es immer noch mit ganzen acht (!) Mitarbeitern aus. Instagram entstand aus der Idee, iPhone-Nutzern einen kleinen Zeitvertreib für zwischendurch buchstäblich in die Hand zu geben: Mit Filtern können Bilder verfremdet und dann mit der Community geteilt werden. Der Erfolg war so durchschlagend, dass Instagram von Apple zur App des Jahres 2011 gewählt wurde.

Keine Überraschung, dass auch Prominente den neuen Social-Media-Liebling schnell entdeckten: Taylor‘> und Justin Bieber (der sich über das Foto mit den meisten Likes freuen darf) veröffentlichen ihre Smartphone-Schnappschüsse seit Neustem via Instagram. Anfang des Jahres zog dann sogar der US-Präsident nach: "Barack Obama spricht in einer Video-Botschaft an Wähler des Iowa Caucus. #obama2012". "Obama zeigt mit seiner‘>, dass er immer noch hip ist", adelte der Business Insider Präsident und Foto-App gleichermaßen.

"Social-Media-Szene begeistert: Instragram von jetzt an wohl öfter benutzen"

In den vergangenen Monaten drückte das Start-up aus dem Silicon Valley aufs Tempo: Im Herbst der Rollout der Version 2.0, die neue Bearbeitungs-Möglichkeiten wie einen Verwischungseffekt ergänzte, Anfang Dezember erfolgte dann der Launch bei Android. Am Wochenende nun der große Sprung bei Facebook, der iPhone- und Android-Nutzer künftig dazu verleiten dürfte, ihre mobilen Uploads direkt via Instagram hinzuzufügen – schließlich erhalten Bilder so eine weitere persönliche Note. 

"Super. Ich sollte Instragram von jetzt an wohl öfter benutzen", findet etwa Mashable-COO Adam Hirsch. "Ich habe auf mein erstes Instagram-Foto in voller Auflösung bei Faceboook mehr Feedback erhalten als für jeden Instagram-Post zuvor", glaubt auch TechCrunch an eine große Wirkung der tieferen Integration beim sozialen Netzwerk. Am Endes ist es eben eine Facebook-Welt.  

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