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WAZ bietet App im Bundle mit Tablet an

Nach Madsack startet nun auch die WAZ ein Kombi-Angebot von Tablet-PC und App. Seit dem heutigen Montag bieten die Essener ihre ZeitungsKiosk App, die die aktuelle Ausgabe inklusive der 35 Lokalausgaben umfasst, im Bundle mit einem iPad 2 oder einem Samsung Galaxy Tab 10.1N an. Während in dem Android-Gerät die Anwendung bereits installiert ist, ist der Apple-Computer noch ohne Software. Im Vergleich zum Madsack-Store liegt die Preisspanne bei der WAZ zwischen 24,99 Euro und 34,99 Euro niedriger.

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"Mit diesem Angebot bieten wir unseren Lesern alles aus einer Hand: Mit der vorinstallierten App, wollen wir die technischen Barrieren minimieren", sagt Erik Peper, als Mitglied des Geschäftsleitungskreises verantwortlich für den Onlinebereich der WAZ Mediengruppe sowie Geschäftsführer von WAZ NewMedia. "Aus unserer Sicht ist ein Tabletrechner das derzeit beste Gerät für die digitale Zeitung.“ Nach erfolgreicher Markteinführung plant das Unternehmen weitere Kombi-Angebote für die Neue Ruhr / Neue Rhein Zeitung (NRZ), die Westfälische Rundschau (WR) und die Westfalenpost (WP).
Das Angebot von Applikation und Samsung Galaxy Tab kostet für Neukunden 29,99 Euro monatlich, WAZ-Abonnenten zahlen fünf Euro weniger. Das iPad-2-Bundle ist teurer: Für Neukunden schlägt es mit 34,99 Euro und für Abonnenten mit 29,99 Euro zu Buche. Alle Verträge laufen über 24 Monate.  
Im Oktober startete Madsack seinen Media Store. Die Hannoveraner bieten ebenfalls im Bundle ein iPad 2 oder ein Samsung Galaxy Tab an sowie Datenflatrates, redaktionelle Apps und diversen Serviceleistungen. Die Kosten für das Gesamtpaket liegen bei 50 Euro. Zudem bietet der Verlag auch Schulungen an, um seine Leser fit für die neuen Techniken zu machen.
Thomas Düffert, Vize-Vorsitzender der Madsack-Geschäftsführung, sagte im MEEDIA-Interview, dass man im kommenden Jahr den Verkauf von Bundles weiter vorantreiben werde. "Für 2012 planen wir den Verkauf von 6.000 dieser Bundles. Für Regionalzeitungsverlage mit immer noch hohen Abo-Zahlen ist der Media Store eine gute Idee, den Transformationsprozess aktiv zu gestalten", so Düffert.

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