Kimbles „Upload“-Song blamiert Universal

Kim Schmitz hat es wieder einmal geschafft: Nicht nur, dass er mit dem “Mega-Song” im Web einen Megahit gelandet hat. Mit seiner Ankündigung, gegen die Löschung des Videos auf YouTube vorzugehen, steht nun die Universal Music Group im Rampenlicht - und macht dabei keine gute Figur. Wie sich nun herausgestellt hat, bestehen Sonderverträge zwischen dem Musikkonzern und der Videoplattform. Diese erlauben es Universal, ohne Einwilligung von YouTube Inhalte zu löschen. Google reagierte bereits.

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Eine Generalvollmacht für YouTube: Was sich viele User wünschen, konnte die Universal Music Group offenbar problemlos durchsetzen. Der Konzern hat laut Ars Technica Zugriff auf das Content Management System von YouTube, um ohne Anfrage umgehend Videos aus dem Portal zu löschen.

Im Laufe der vergangenen Tage war das Video mit dem “Mega Upload”-Song, bei dem die versammelte US-Prominenz ein Ständchen für das dubiose Upload-Portal singt, auf YouTube immer wieder hochgeladen worden und wenig später wieder verschwunden.

Der mutmaßliche Betreiber der umstrittenen Hostingplattform Kim Schmitz alias Kimble alias Kim Dotcom hatte angekündigt, gerichtlich gegen die Löschung vorzugehen. Mit einem Erfolg: Denn nun musste Universal zugeben, abseits der üblichen Löschungsrichtlinien eigenmächtig Inhalte entfernen zu können. Der Musikkonzern will nun das Gericht entscheiden lassen, ob die Löschung rechtens war.

Google äußerte sich gegenüber ArsTechnica zu dem Vorfall. Laut Aussage eines Sprechers hätten Partner nicht die Erlaubnis, Videos zu löschen, wenn sie nicht die Rechte daran besitzen oder es sich um Live-Auftritte handelt, für die es spezielle Vereinbarungen gebe.

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