Zynga-IPO: Aktie fällt unter Ausgabekurs

Es ist vollbracht: Zynga ist an der Technologiebörse Nasdaq notiert. Das allerdings mit einem mäßigen Debüt: Um 10 Prozent legte der Anbieter von Social Games, die vor allem bei Facebook gespielt werden, zur Handelseröffnung zu – Minuten später aber fiel die Aktie schon unter den Ausgabekurs von 10 Dollar zurück. Damit ist Zynga knapp sieben Milliarden Dollar wert. Eine Milliarde Dollar floss dabei in die Kassen des knapp fünf Jahre alten Unternehmens. Es ist damit der größte Börsengang eines Internet-Unternehmens seit Google, das 2004 an der Wall Street debütierte.

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Es ist vollbracht: Zynga ist an der Technologiebörse Nasdaq notiert. Das allerdings mit einem mäßigen Debüt: Um 10 Prozent legte der Anbieter von Social Games, die vor allem bei Facebook gespielt werden, zur Handelseröffnung zu – Minuten später aber fiel die Aktie schon unter den Ausgabekurs von 10 Dollar zurück. Damit ist Zynga knapp sieben Milliarden Dollar wert. Eine Milliarde Dollar floss dabei in die Kassen des knapp fünf Jahre alten Unternehmens. Es ist damit der größte Börsengang eines Internet-Unternehmens seit Google, das 2004 an der Wall Street debütierte. 

Kein Auftakt nach Maß für den Anbieter von Social Games wie "FarmVille" oder "Mafia Wars": Zum Start an der New Yorker Technologiebörse Nasdaq sprangen die Aktien von Zynga bei der Erstnotiz zwar um mehr als 10 Prozent in die Höhe. Minuten später aber notierte die Aktie schon fünf Prozent im Minus bei 9,50 Dollar. 

Damit steht das nicht mal fünf Jahre alte US-Internet-Unternehmen nicht in der Tradition von erfolgreichen Börsengängen wie LinkedIn, Yandex, Groupon oder Jive, deren Aktien am ersten Handelstag zweistellig in die Höhe geschossen waren. 

Analysten hatten ein starkes Debüt vorhergesagt

Zynga platzierte 100 Millionen Aktien zu je 10 Dollar an der amerikanischen Technologiebörse Nasdaq – und erlöste exakt 1 Milliarde Dollar. Es ist der größte Börsengang eines Internet-Unternehmens seit dem IPO von Google 2004. Insgesamt wird das fünf Jahre alte Internet-Unternehmen auf Basis des Ausgabekurses mit knapp sieben Milliarden Dollar bewertet. 

In der Nacht hatte Zynga seine Emission am oberen Ende der Bookbuilding-Spanne, die  zwischen 8,5 und 10 Dollar gelegen hatte, platziert. Auf der Basis ging Zynga mit einer Bewertung von sieben Milliarden Dollar an die Wall Street. "Sie hätten die Spanne locker noch anheben können", glaubte der Analyst Scott Sweet gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters im Vorfeld. 

Sprung auf 11,50 Dollar – dann schneller Einbruch unter Ausgabekurs

Entsprechend waren Analysten optimistisch für ein starkes Debüt: "Die Aktie kann schnell auf 12 Dollar und mehr schießen", hatte Max Wolff von Greencast Capital spekuliert – und sollte damit nicht Recht behalten. In der Spitze schafften es die Papiere nur auf 11,50 Dollar, ehe schnelle Gewinnmitnahmen einsetzen.  

Der Anbieter von Social Games, die vor allem auf Facebook ihre Verbreitung finden und inzwischen von mehr als 250 Millionen Nutzern gespielt werden, hatte seine Bewertung im Zuge des schlechten Börsenklimas bereits im Vorfeld  deutlich senken müssen. 
  

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