ProSiebenSat.1 will 120 neue Stellen schaffen

Ausbau geplant: ProSiebenSat.1 will im kommenden Jahr 120 neue Stellen in Deutschland einrichten. Das Vorhaben sei bereits budgetiert und genehmigt, zitiert Kress.de den CEO Thomas Ebeling. Ein Konzernsprecher bestätigte den Bericht auf MEEDIA-Anfrage. Wie viele Jobs davon im journalistischen Bereich sind, sei unklar. Außerdem sollen die deutschen Mitarbeiter eine Ausschüttung von 13 Millionen Euro erhalten. Nach eigenen Angaben steuert das Unternehmen auf ein neues Rekordjahr zu.

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Konkrete Zahlen nannte Ebeling zwar nicht, aber allein im dritten Quartal 2011 wuchs der Umsatz um knapp 9 Prozent auf 594,5 Mio. Euro, der operative Gewinn kletterte um knapp 20 Prozent auf 163,6 Mio. Euro. Die ProSiebenSat.1 Group reduzierte ihre Netto-Finanzverschuldung gegenüber dem Stichtag des Vorjahres um 36,8 Prozent auf 2,075 Mrd. Euro. Bereits bei der Verkündung der Q3-Zahlen hatte MEEDIA über einen möglichen Rekordgewinn der Sendergruppe bis Ende des Jahres berichtet.
Ab dem Geschäftsjahres 2012 will der Konzern seine Segmentberichterstattung an die ausgerufene "Vier-Säulen-Strategie anpassen. Das bedeutet, die Zahlen werden dann in die Segmente "Deutschsprachiges Fernsehen", "Broadcasting International" sowie die beiden Säulen "Neue Medien und verwandte Bereiche" und "Produktion und weltweiter Vertrieb von Inhalten" aufgeschlüsselt.
Bis 2015 will Ebeling den Umsatz um 750 Mio. Euro steigern. Das viel beschworene Wachstum soll dabei immer stärker aus Unternehmensteilen kommen, die nichts mit klassischem Fernsehen zu tun haben oder im Ausland liegen. Darunter fallen insbesondere der Online-Bereich, beispielsweise mit der Videoplattform Maxdome, und die Games-Sparte. Diese erweiterte ProSiebenSat.1 im Juni durch die Übernahme des Spieleherstellers burda:ic. Außerdem sicherten sich die Münchner die Mehrheit am Betreiber von Browsergames.de, Covus Games, aus Berlin.

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