Neun Geschenke für eine geekige Bescherung

Weihnachtszeit, Geschenkezeit. Oder wie es eine große Elektronikkette gerade mit ihrem Werbeslogan formuliert: Weihnachten wird unterm Baum entschieden! Wie jedes Jahr artet die Auswahl des richtigen Geschenks in Arbeit aus. Damit Sie Ihren technikversessenen Partner oder Kollegen nicht wieder enttäuschen müssen, haben wir neun Gadgets zusammengetragen, mit dem Sie jedem Early Adopter bei der Bescherung die Freudentränen in die Augen treiben.

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Weihnachtszeit, Geschenkezeit. Oder wie es eine große Elektronikkette gerade im Slogan formuliert: Weihnachten wird unterm Baum entschieden! Damit Sie Ihren technikversessenen Partner oder Kollegen in diesem Jahr nicht wieder enttäuschen müssen, haben wir neun Gadgets zusammengetragen, mit dem Sie jedem Early Adopter bei der Bescherung die Freudentränen in die Augen treiben.

Kindle Fire
Nachdem deutsche Leseratten lange auf den Kindle warten mussten, dürfen sie sich zu Weihnachten den neuesten Schrei aus dem Hause Amazon wünschen: den Kindle Fire. Das Tablet ist gerade beim aktuellen Dollarkurs ein Schnäppchen. Bietet Amazon das Gerät doch zum Kampfpreis von 199 Euro an. Mit sieben Zoll ist der Kindle Fire deutlich kleiner als das iPad, verfügt über keine Kamera, kein Mikrofon und keine UMTS-Anbindung, gesurft wird übers Wlan.

Das Tablet bedient sich nahtlos bei Amazons Medienagenbot. So hat der Kindle Fire Zugriff auf 100.000 Filme und TV-Shows sowie rund 17 Millionen Songs und eine Million eBooks. Kurzum: Der Fire ist eine Entertainment-Maschine, kein Business-Gerät für Geschäftsreisen. Nebenbei lohnt er sich durch sein extrem robustes Display (angeblich dreimal härter als Plastik) unter anderem für Familien mit Kindern. Wer noch ein Gerät unterm Weihnachtsbaum platzieren will, muss sich sputen. Für den Versand aus den USA muss man mindestens zwei Wochen Versandzeit einkalkulieren.

Lytro Cam

Nur Fotos knipsen ist ja sowas von drittes Quartal 2011. Die Lytro ist keine Kamera im herkömmlichen Sinn. Der ungewöhnlich Kasten beherrscht die sogenannte Lichtfeldfotografie. Ein Sensor kann also messen, aus welcher Richtung Lichtstrahlen in welcher Intensität auf ihn treffen.

Was sich erst einmal langweilig anhört, wird mit der passenden Software zur Killerapplikation. So erlaubt die Kamera es, geschossene Bilder nachträglich zu fokussieren. Die Auflösung gibt der Hersteller in Megarays an. Der Hersteller bietet den Kasten als 16-Gigabyte-Version für 499 Dollar sowie als Acht-Gigabyte-Variante für 399 US-Dollar ab. Noch ist das Gerät nicht im Handel erhätlich. Aber versprochen: Jeder Fotobegeisterte würde sich über einen Gutschein freuen.

Jawbone Up
Das US-Unternehmen Jawbone ist für seine eleganten Headsets bekannt. Mit dem Up hat der Zubehörhersteller ein Gadget entwickelt, das schönes Design mit vielen Funktionalitäten von Fitnesstreibenden verbindet.
Eine Kombination aus Gerät und App dokumentiert automatisch die absolvierten Strecken, verbrauchten Kalorien, Ruhephasen, Aktivphasen, trackt Mahlzeiten und weckt auf Wunsch in der richtigen Schlafphase. Auf Wunsch können Sie sogar in Fitnesswettstreit mit Kollegen oder Freunden treten. Aufladen muss der Nutzer das wasserfeste Gerät nur alle zehn Tage. Der Preis liegt bei 99 Euro. Aber aufgepasst: Der Run auf das Up ist groß. Wer noch eines in Deutschland im Vorweihnachtsgeschäft ergattern will, sollte sich beeilen.

AppBlaster
iPhone-Daddler brauchen ab und an auch mal ein wenig Abwechslung. Wer keine Lust mehr auf “Angry Birds” hat, dem sei der Apptoyz AppBlaster empfohlen, eine Mischung aus Gewehr und iPhone-Halterung.

Das Tool eignet sich bestens für Augmented-Reality-Spiele, bei der der User über die iPhone-Kamera mit der Umgebung interagieren muss. Zum Gerät liefert der Hersteller die Gratis-App AlienWars mit, bei der Sie fiese Außerirdische mit dem iPhone-Blaster vom Kühlschrank schießen. Der Preis: 24,90 Euro

iCade
Vor einem Jahr landete der Technikversand ThinkGeek mit dem iCade einen gelungenen Aprilscherz. Ein Jahr später steht das Gerät in Spielhallen-Optik tatsächlich im Handel. Mit Analog-Joystick und mehreren Buttons ausgestattet, holen Sie das Apple-Tablet zurück in die Achtziger.

Die Steuerung des iCades ist kompatibel mit 100 Spieleklassikern von Atari. Darüber hinaus sind laut Hersteller viele Games mit iCade kompatibel oder werden kompatibel gemacht. Der Preis: 129,90 Euro

Flexible Love
Ökologisch abbaubar und extrem platzsparend ist das "Flexible Love". Kreiert vom taiwanesischen Designer Chishen Chiu, lässt sich diese Sofabank aus Karton wie eine Ziehharmonika entfalten.
So wird aus dem kleinen Paket eine Bank für bis zu acht Personen. Die Wabenstruktur des braunen Kartons ermöglicht das Ausziehen und eine hohe Stabilität. So viel Design hat seinen Preis: 249 Euro

Little Printer
Der Little Printer ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Internet(aus)drucker. Das kleine Kästchen arbeitet mit Cloud-Anbindung und einer iPhone-App, bei der der User Inhalte auswählen kann, die dann wiederum auf Papier ausgedruckt werden. Da es sich um Thermopapier handelt, braucht das Gerät auch keine Tinte zum Drucken.

Wie t3n berichtet, gibt es bereits Kooperationen mit Unternehmen, unter anderem Google, Nike, Foursquare sowie dem The Guardian. User können sich damit dann den Trainingsplan oder die wichtigsten News des Tages audrucken. Das Gerät vom Designbüro Berg ist noch nicht im Handel erhältlich. Der Preis ist ebenfalls noch nicht bekannt. Auch hier müsste man auf einen Gutschein setzen und hoffen, dass das Gerät nicht allzu teuer wird.

Boxee Box
Das normale Fernsehprogramm langweilt Sie? Die Videothek kann Ihnen auch keiner Abwechslung mehr bieten. Dann wäre eventuell die Boxee Box ein Gerät nach Ihrem Geschmack. Der ungewöhnlich designte Kasten aus dem Hause D-Link ist eine Mischung aus Smart TV und Social TV. Was bedeutet das? Mit dem Gerät können Sie Filme streamen, aber auch direkt auf dem Fernsehen sehen, was Ihre Freunde in Social Networks an Videos, Fotos und Musik hochgeladen haben. Gleichzeitig bietet das Gerät die Möglichkeit, Apps zu installieren.

Vorgeladen sind beispielsweise Youtube, Flickr oder MTV Music. Programmierer können auch eigene Software entwickeln, das Software Development Kit ist frei zugänglich. Die meisten Programme sind legal, andere dürften wohl kaum den Segen der Urheber haben. So haben Programmierer schon eine App entwickelt, die die ZDF-Mediathek auf den Fernseher holt.

Zum Anschluss an den Fernseher verfügt die Box über einen HDMI-Anschluss. Die Inhalte lassen sich über einen Ethernet-Eingang oder via Wlan auf das Gerät streamen. Wem das zu umständlich ist, der kann Filme und Musik auch über zwei USB-Anschlüsse oder einen SD-Karten-Slot abspielen. An Videoformaten gibt das Gerät unter anderem Flash, H.264, Wmv sowie Mpeg-1 wieder. Im Praxistest zeigte das Gerät noch kleine Kinderkrankheiten und hängte sich im laufenden Betrieb auf. Doch schon jetzt ist klar, wohin die Reise gehen soll. An allen Ecken und Enden ist das Gerät mit dem Web verbunden. So lässt sich zu einer US-Serie on-the-fly der passende Untertitel im Web suchen und einbinden. Zu Filmen lädt die Boxee-Software automatisch das richtige Cover, eine Kurzbeschreibung und das IMDB-Ranking. Preis: 229 Euro

iPhone Lens Dial
: Dass Fotografen das iPhone lieben, haben nicht zuletzt Preisträger und Fotografenlegende Ann Leibovitz nochmal untermauert. Deswegen hat sich Photojojo mit dem iPhone Lens Dial selbst übertroffen. Die etwas klobige Hülle erweitert die Linse des iPhone und iPhone 4S um ein Weitwinkel-, ein Tele- sowie ein Fisheye-Objektiv.

Wie bei einer alten Fernsehkamera wählt der Nutzer die richtige Optik durch das Drehen. Sie verändern die Brennweite des iPhone-Objektivs um die Faktoren 0,7 und 0,33 sowie 1,5 – außer bei Weitwinkel-Aufnahmen verursachen die Linsen eine Vignettierung der Bilder. Preis: 249 US-Dollar

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