Foht-Affäre: Großrazzia in 19 Objekten

Der MDR kommt nicht zur Ruhe: Vor allem die Affäre um den früheren Unterhaltungschef des Mitteldeutschen Rundfunks, Udo Foht, scheint noch lange nicht ausgestanden zu sein. Wie Welt Online berichtet, ließ die Leipziger Staatsanwaltschaft am Donnerstag eine bundesweite Großrazzia durchführen. Insgesamt wurden 19 Objekte in sechs Bundesländern durchsucht. Von der Maßnahme sollen mehrere TV-Produktionsfirmen und auch Privatwohnungen betroffen gewesen sein.

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Möglicherweise hat die Affäre sogar mittlerweile den gesamten ARD-Verbund erreicht, denn nach Informationen der Welt sollen auch Büros von der Saxonia Entertainment GmbH durchsucht worden sein. An der Produktionsgesellschaft ist zu 51 Prozent die Bavaria Film GmbH beteiligt. Zu deren Anteilseignern gehören wiederum der Westdeutsche Rundfunk, der Südwestrundfunk und der Mitteldeutsche Rundfunk.

Im Zuge der Saxonia-Spur spricht Welt Online sogar von einer "interessanten Stasi-Connection". So soll der Saxonia-Geschäftsführer, Wolfgang Günther, angeblich genauso wie Foht als Spitzel für die DDR-Geheimpolizei gearbeitet haben.

In der Affäre Foht untersucht die Staatsanwaltschaft vor allem mögliche kriminelle Machenschaften des Ex-MDR-Unterhaltungschefs.

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