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Grüner Gesetzesentwurf: Urheberrecht endet mit dem Tod

Die Grünen haben auf ihrem Parteitag in Kiel einen Gesetzesentwurf verabschiedet, der die "Abmahnorgie" eindämmen soll. Demnach soll das Urheberrecht auf künstlerische Schöpfungen mit dem Tod des Rechteinhabers entfallen. Der Vorstoß führte nicht nur intern zu Kritik.

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"Wir wollen die Urheber stärken und eine angemessene Vergütung erreichen", zitierte n-tv Malte Spitz vom Bundesvorstand der Grünen. Jedoch müsse die Abmahnorgie für Nutzer endlich ein Ende finden.Zum Hintergrund: Der Rechtsschutz für Urheber endete bislang 70 Jahre nach deren Tod. 
Die Pläne, diese Frist nun auf die Lebenszeit des Künstlers zu beschränken, sorgten in der Kulturszene für heftige Kritik. Schließlich würden damit die Rechte und unter Umständen das Einkommen Kreativer drastisch reduziert.

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