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Nach Vorwürfen: RBB trennt sich von Moderator Jebsen

Zusammenarbeit beendet: Der RBB hat sich von seinem Radiomoderator Ken Jebsen getrennt. Der 45-Jährige hatte vor ein paar Wochen für negative Schlagzeilen gesorgt, weil er in einer E-Mail den Holocaust als PR-Aktion bezeichnet hatte. Der Sender hatte daraufhin Jebsen gegen die Vorwürfe, er sei Antisemit oder Holocaust-Leugner, verteidigt. Nun soll er gegen journalistische Standards verstoßen haben, die zu der Kündigung führten.

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RBB-Programmdirektorin Dr. Claudia Nothelle sagte, dass man eine verbindliche Vereinbarung mit dem Moderator über die Gestaltung seiner Sendung "KenFM" getroffen habe. Da diese aber wiederholt nicht eingehalten worden seien, müsse man künftig auf seine Mitarbeit verzichten. Zudem soll Jebsen ohne Abstimmung mit der Redaktion Beiträge auf der Seite "KenFM.de" online gestellt haben.
Mit Jebsen geht auch Stefan Warbeck, der Programmchef des rbb-Jugendprogramms "Fritz". Er übernimmt für die Versäumnisse der vergangenen Wochen, redaktionelle Beiträge nicht ausreichend geprüft zu haben, die Verantwortung. "Wir respektieren die Entscheidung von Stefan Warbeck und werden jetzt mit ihm über eine neue Aufgabe im rbb sprechen", wird Nothelle in einer Mitteilung zitiert.

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