Urteil: Urlaub darf nicht unbegrenzt aufgespart werden

Wer lange Zeit zu krank ist, um seinen Urlaub zu nehmen, der kann nach einigen Jahren kein Geld für die entgangene Freizeit verlangen. Das hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg entschieden. Derlei Ansprüche seien nicht unbegrenzt möglich, heißt es in der Urteilsbegründung.

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Ein Mann hatte geklagt, nachdem er 2002 einen Herzinfarkt erlitten und für arbeitsunfähig erklärt wurde. Das Arbeitsverhältnis endete 2008. Für die letzten drei Jahre verlangte der Arbeitnehmer Abgeltung.

Damit bestätigte das EuGH ein vorangegangenes Urteil des Landesarbeitsgerichtes Hamm. In der Urteilsbegründung heißt es, der Urlaub soll der Entspannung dienen. Nach der Überschreitung einer gewissen zeitlichen Grenze würde der Urlaub seine positive Wirkung jedoch verlieren.

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