Youtube-Kanzlerin beantwortet Nutzerfragen

Die Bundesregierung hat bei Googles Video-Plattform YouTube dazu aufgerufen, Fragen an Angela Merkel zu stellen. Die zehn besten davon beantwortet die Bundeskanzlerin jetzt in drei Phasen – darunter auch vom Deutschen Hanf-Verband, der sich nach der Legalisierung von Cannabis erkundigt. Im ersten Antwort-Video geht es unter anderem um die Trennung privater und gesetzlicher Krankenkassen, die Diäten der Bundestagsabgeordneten oder weshalb sie ihre Nebentätigkeiten nicht einstellen müssen.

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Seit 12.00 Uhr ist das erste Video mit Angela Merkels Antworten online. Die Kanzlerin antwortet in drei Phasen auf zehn Bürger-Fragen. Heute geht es um folgende Themen:
Frage 10: Sehr geehrte Frau Merkel, wie kann es sein, dass sich ausgerechnet Gut- und Großverdiener aus dem sozialen System der gesetzlichen Krankenkasse ausklinken dürfen und besonders Beamte nicht teilnehmen obwohl es von der Regierung verantwortet wird.
Frage 9: Frau Merkel, wie kann es sein das die Bundestagsabgeordneten über ihre Diäten-Erhöhungen selbst bestimmen dürfen? In Unternehmen bestimmen ja auch nicht die Angestellten über ihre Löhne, da ihr ja dem Volk dient müsste das auch über Diäten, usw. bestimmen.
Frage 8: Frau Merkel, Abgeordnete erhalten doch wirklich keinen Hungerlohn. Warum kann nicht eingeführt werden, dass für die Zeit des Mandats sämtliche Nebentätigkeiten eingestellt werden müssen? MdB sind im Moment doch nur versteckte Lobbyisten!
Frage 7: Warum gibt es eine Frage Stunde an alle Politiker von den Bürgern nicht 1x im Monat im Bundestag Frau Merkel? Denn hier gehen Ihnen doch die Fragen ins eine Ohr rein und ins andere wieder raus oder soll sich doch etwas ändern nach dieser Befragung?
###YOUTUBEVIDEO###
Bis zum 7. November konnten Bürger Fragen an Merkel einreichen und bewerten. Die Top Ten der Fragen wird die Kanzlerin nun, ebenfalls per Video, beantworten. Den ersten Platz beim User-Voting erreichte der Deutsche Hanf-Verband, der wissen wollte: „Wie stehen Sie zur Forderung, den bestehenden Schwarzmarkt für Cannabis durch einen regulierten Markt mit Jugend- und Verbraucherschutz (Kontrolle von Qualität und THC-Gehalt) zu ersetzen und mehr Suchtprävention über Cannabissteuern zu finanzieren?“ Die Antwort auf diese Frage soll am Mittwoch, 23. November, kommen. Am Montag, 21. November, soll das Video zu den Fragen sechs bis vier online gehen.
Initiiert hat die Aktion Regierungssprecher Steffen Seibert. Der ehemalige ZDF-Moderator begründete den Schritt damit, dass YouTube, Facebook und Twitter unseren Alltag verändert hätten und auch ändere „wie die Bundesregierung mit ihnen, den Bürgern kommuniziert“.

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