Justin Bieber wirbt in Social Games

Spiele als Werbeträger versprachen bisher wenig Erfolg. Doch der Anbieter von Social Games, Spil Games, will das ändern: Heute veröffentlichte er die ersten seiner neuen Werbeformate in Deutschland. Bei der Premiere setzte Universal Music auf eine Kampagne mit Justin Bieber für dessen neues Album „Never Say Never“ – mit Erfolg. Die neuen Werbemöglichkeiten in Online-Spielen seien "der perfekte Weg, unsere Kernzielgruppe Mädchen spielerisch anzusprechen", sagte Projekt-Manager Ferry Verhorst.

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Spiele als Werbeträger versprachen bisher wenig Erfolg. Doch der Anbieter von Social Games, Spil Games, will das ändern: Heute veröffentlichte er die ersten seiner neuen Werbeformate in Deutschland. Bei der Premiere setzte Universal Music auf eine Kampagne mit Justin Bieber für dessen neues Album „Never Say Never“ – mit Erfolg. Die neuen Werbemöglichkeiten in Online-Spielen seien "der perfekte Weg, unsere Kernzielgruppe Mädchen spielerisch anzusprechen", sagte Projekt-Manager Ferry Verhorst.
Die neuen Werbeformate im Überblick:

  • Engagement Ads: Engagement Ads sind Werbeformate, bei denen der Spieler die Initiative ergreift und pro-aktiv mit einer Marke interagiert. Im Gegenzug erhält er einen Mehrwert vom Werbetreibenden in Form von virtueller Währung, beispielsweise nachdem er sich einen Werbespot angeschaut hat. Dies ermöglicht es den Spielern, sich mit Brands zu vernetzen und Markenbotschaften viral im Spielenetzwerk zu teilen. Spil Games ist nach eigenen Angaben das erste Unternehmen, das Engagement Ads in dieser Form in Deutschland anbietet.

  • Avatar Sponsorship: Spieler können ihr Profilbild durch Bilder von Marken oder Prominenten ersetzen. Für Vermarkter ist dies eine humorvolle und reichweitenstarke Art und Weise, das virale Potential von Social-Gaming-Netzwerken auszuschöpfen. So erscheint der gebrandete Avatar nicht nur auf der Profilseite des Spielers, sondern auch auf den Highscore-Listen und in den News Feeds anderer Spieler, was eine maximale Auseinandersetzung mit der Marke ermöglicht.

  • Game Sponsorships: Game Sponsorships eröffnen Werbetreibenden die Möglichkeit, Produkte und Markenbotschaften in die beliebtesten Spiele von Spil Games zu integrieren. Die Marke und weitere kreative Elemente fügen sich so nahtlos in das Spiel ein, als wäre das Spiel speziell für und von dem Vermarkter entwickelt worden. So wird die Wahrnehmung der Marke erhöht und eine fokussierte Interaktion mit dem der Zielgruppe ermöglicht.

Universal Music Netherlands, einer der ersten Kunden der neuen Werbeformate von Spil Games, zeigte sich zufrieden mit dem Ergebnis. Das Album von Justin Bieber habe "sich nahtlos und humorvoll in das Spielerlebnis eingegliedert und die Anzahl an Downloads für den Avatar hat unsere Erwartungen bei Weitem übertroffen", sagte Projekt-Manager Ferry Verhorst.
Justin Bieber als Avatar bei GirlsgoGames
"Wir bieten Werbetreibenden eine intensivere Integration ihrer Marke in unsere Social-Gaming-Plattformen. So werden Markenbotschaften ganzheitlich in die Spielumgebung eingebettet", sagte Sidney Mock, CCO bei Spil Games. "Mit den neuen Werbeformaten können wir strategisch den idealen Zeitpunkt festlegen, die jeweilige Zielgruppe mit der passenden Markenbotschaft zu erreichen und zeitgleich das Spielerlebnis bereichern."
Spil Games erreicht nach eigenen Angaben monatlich weltweit 140 Millionen Unique User. Das Portfolio umfasst 4.000 Online-Spiele. Zu den deutschen Plattformen des Unternehmens gehören Girlsgogames mit 1,7 Millionen Visits, Spielen.com mit 5,8 Millionen Visits und Jetztspielen.de mit 14,2 Millionen Visits.
Vor kurzem stieg die Wachstumskapitalgesellschaft North Bridge Growth Equity in Form einer Minderheitsbeteiligung bei Spil Games ein. Mit dem Geld will der Konzern sein Games-Portfolio ausbauen sowie seine Vermarktungspotentiale für Werbetreibende stärken, indem Marken intensiver in die Spieleplattformen und die Aktivitäten der Gamer eingebunden werden. Letztere Aktion dürfte mit den neuen Formaten gestartet sein.

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