Haustarifvertrag für Leipziger Volkszeitung

Gemeinsam mit der Gewerkschaft ver.di hat der Deutsche Journalisten-Verband einen Haustarifvertrag bei der Leipziger Volkszeitung (LVZ) verhandelt. Der Tarifabschluss für das zur Verlagsgruppe Madsack gehörende Blatt sieht unter anderem eine lineare Gehaltserhöhung für die Redakteure in Höhe von 1,5 Prozent sowie eine Einmalzahlung von 280 Euro vor.

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Der neue Haustarifvertrag, der sich an den neuen Flächentarifverträgen für die Zeitungsjournalisten vom August dieses Jahres orientiert, soll auch für Berufseinsteiger bei der LVZ vom ersten Tag an gelten. Als Erklärungsfrist für den neuen Haustarifvertrag vereinbarten die Tarifparteien den 15. Dezember. Der Manteltarifvertrag soll unverändert fortbestehen.
DJV-Tarifverhandlungsführer Kajo Döhring wertete den das Abkommen als "deutliches Zeichen für das Gewicht von Tarifverträgen". Die Orientierung am Flächentarifvertrag unterstreiche dessen Bedeutung für die gesamte Zeitungsbranche. "Tariflose Zustände darf es bei Zeitungen nicht geben", forderte Döhring. "Priorität hat für uns der Flächentarifvertrag. Wo er nicht gilt, müssen faire Haustarifverträge den Rahmen für die qualitativ hochwertige Arbeit von Journalistinnen und Journalisten bilden."
Die Haustarifverhandlungen bei der Leipziger Volkszeitung führte der DJV gemeinsam mit dem DJV-Landesverband Sachsen. Parallel wurde auch für die Drucker und Verlagsangestellten ein Abschluss erzielt, der sich an den Flächentarifvertrag für diese Berufsgruppen anlehnt.

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