Diaspora-Gründer stirbt mit 22 Jahren

Das Silicon Valley trauert um Ilya Zhitomirskiy. Der Co-Gründer des potentiellen Facebook-Konkurrenten Diaspora starb am vergangenen Wochenende im Alter von 22 Jahren, berichtet das Technologieportal Techcrunch. Wie es zum Tod des jungen Internetunternehmers kam, ist bisher unklar. Diaspora kündigte erst kurz zuvor an, seine Türen für alle Nutzer öffnen zu wollen. Der Anspruch des Portals ist es, als Alternative zu Facebook seinen Nutzern mehr Kontrolle über ihre Daten zu überlassen.

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Die Daten sollen nicht auf einem zentralen, sondern auf privaten Webservern gespeichert werden. Die Nutzer sollen die vollständige Kontrolle über die Daten behalten, die sie mit anderen Anwendern teilen. Mit diesem Konzept sammelten die vier Gründer aus New York, Daniel Grippi, Maxwell Salzberg, Raphael Sofaer und Ilya Zhitomirskiy, innerhalb weniger Wochen mehr als 200.000 Dollar Startkapital ein.
Seit dem 24. November 2010 ist eine Alpha-Version von Diaspora online. Darin können Nutzer Kontakte in Gruppen einordnen, sogenannte Aspekte. Fotos, Geschichten und Witze sollen durch diese Aspekte nur mit den Menschen geteilt werden, für die sie gedacht sind. Auf dem Portal schreiben die Gründer außerdem, Diaspora sei „von sich aus privat, seitenweise Einstellungen für die Profilsicherheit sind nicht nötig“.

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