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Yelp: der nächste Milliarden-Börsen-Kandidat

Groupon hat es geschafft, Zynga wird bald folgen – warum also sollte nicht auch das Empfehlungsportal Yelp den Gang an die Wall Street wagen? Das fragt sich das US-Unternehmen wohl selbst und hat für die Realisierung der Börsenpläne nun Hochkaräter des Investmentbankings engagiert – Goldman Sachs und die Citigroup. Nach Berichten des Wall Street Journals ist der Gang an die US-Börse bereits für Anfang kommenden Jahres geplant. Anvisiert wird ebenfalls eine Milliardenbewertung.

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Groupon hat es geschafft, Zynga wird bald folgen – warum also sollte nicht auch das Empfehlungsportal Yelp den Gang an die Wall Street wagen? Das fragt sich das US-Unternehmen wohl selbst und hat für die Realisierung der Börsenpläne nun Hochkaräter des Investmentbankings engagiert – Goldman Sachs und die Citigroup. Nach Berichten des Wall Street Journals ist der Gang an die US-Börse bereits für Anfang kommenden Jahres geplant. Anvisiert wird ebenfalls eine Milliardenbewertung.

Die Steilvorlage ist enorm: 55 Prozent Plus. So hoch schoss die Groupon-Aktie allen Unkenrufen zum Trotz zum Handelsstart am vergangenen Freitag in die Höhe. Damit steht das Schnäppchenportal nicht alleine da: Die russische Suchmaschine Yandex und vor allen das Online-Business-Netzwerk LinkedIn hatten im Frühjahr zum Börseneinstand bereits Kursfeuerwerke abgebrannt.

Ergebnis der IPO-Explosionen: LinkedIn wechselt heute für 7,5 Milliarden Dollar den Besitzer, Yandex bringt es auf knapp 9 Milliarden, während Groupon auch nach den Gewinnmitnahmen der vergangen zwei Tage immer noch mit satten 16 Milliarden Dollar bewertet wird.

Keine Frage also, dass mehr Internet-Unternehmen die Option prüfen, im aktuell freundlichen Börsenumfeld Kasse zu machen. "Der Groupon-Deal deutet klar auf Anlegernachfrage nach führenden Internet-Unternehmen hin und motiviert andere nachzuziehen", erklärt Matt Sperling von Analyehaus Rothschild gegenüber dem Wall Street Journal.

Internet-Börsenboom 2.0: Folgt Yelp auf Zynga?

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Zynga befindet sich aktuell schon auf Roadshow und dürfte in den kommenden zwei Wochen den Weg an die Kapitalmärkte einschlagen. Danach könnte sich ein anderer Pionier der 2.0-Internet-Generation in Stellung bringen: das Empfehlungsportal Yelp.

Das bereits 2004 gegründete US-Unternehmen ist mit dem Leitmotto des Mitmach-Internets groß geworden: User bewerten lokal bezogen Restaurants, Cafés, Bars oder Ärzte und andere Dienstleister. Das in San Francisco ansässige Internet-Unternehmen zählt inzwischen über 67 Millionen Nutzer und verfügt auch seit etwa einem Jahr über ein deutschsprachiges Angebot.  

Yelp: mit 2 Milliarden Dollar Anfang des nächsten Jahres an die Börse?

Glaubt man dem Wall Street Journal, scheint die Zeit nun reif für den Gang an die Kapitalmärkte. Entsprechend wurden mit Goldman Sachs und der Citigroup zwei der ganz großen Player an der Wall Street engagiert, um das IPO voranzutreiben. Als möglicher Termin für den Gang an die Börse wird bereits Anfang des nächsten Jahres genannt.

Mit dem angestrebten Börsenwert will Yelp in die Champions League der Internet- Branche aufsteigen. So wird die angestrebte Marktkapitalisierung auf 1 bis 2 Milliarden Dollar taxiert. Der Börsenwert erscheint nicht abwegig: Vor einem Jahr hatte Yelp bereits eine Offerte von Google über eine halbe Milliarde Dollar ausgeschlagen. Nach Ansicht von Marktforschern dürfte der US-Konkurrent von Qype im nächsten Jahr bereits 100 Millionen Dollar umsetzen.

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