Polizei fordert Akkreditierung beim Castortransport

Journalisten, die Ende November über den Castortransport nach Gorleben berichten wollen, sollen sich nach der "Empfehlung" der Polizei Lüneburg dafür akkreditieren. Das berichtet taz.de. Grund: Durch einen offiziellen Ausweis würden die Medienvertreter vor Ort besser erkannt werden. Der DJV vermutet, dass die Journalisten dadurch von BKA und Verfassungsschutz durchleuchtet werden könnten.

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Wie taz.de schreibt, sollen im Einsatzgebiet auch reguläre Presseausweise gelten, jedoch werde durch die Akkreditierung "volle Mobilität, ohne längere Wartezeiten an den Kontrollpunkten" ermöglicht. 
Die Polizei Lüneburg entgegnete dem DJV, dass es bei der Akkreditierung nicht um das Durchleuchten der Berichterstatter gehe. Man werde sie die jeweiligen Namen lediglich googeln, teilte die Polizeidirektion mit.

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