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Kerrang: Bauer testet Bravo für Rocker

Nach dem erfolglosen Test mit dem Kino-Magazin Empire versucht Bauer nun den nächsten Import seiner erfolgreichen UK-Verlagstochter. Am 9. November bringen die Hamburger deshalb – erst einmal einmalig – das Rock- und Metal-Magazin Kerrang an den Kiosk. In England erscheint das Magazin wöchentlich mit einer Auflage von 180.000 Exemplaren. In Deutschland lässt Bauer erst einmal 120.000 Stück drucken. Bislang ist lediglich das Cover bekannt, und das erinnert stark eine Bravo für Rocker.

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Passend dazu wirbt das Cover des One-Shots mit sechs normalen Postern und zwei XXL-Plakaten. Die Titelgeschichte dreht sich um die Beatsteaks, die Kerrang ihren Proberaum öffneten. Als Zielgruppe gibt Bauer "junge Rockmusikfans zwischen 18 und 35 Jahren" an.

Thematisch will sich der deutsche Ableger eng an dem britischen Mutterblatt orientieren und laut Pressemitteilung die "gesamte Bandbreite der ‚härteren‘ Musikrichtungen von Rock über Alternative und Punk bis hin zu Metal" abdecken. "Redaktionelle Schwerpunkte bilden neben der Band- und Künstlerberichterstattung insbesondere Alben-Reviews und Live-Berichterstattung von Konzerten. Darüber hinaus werden aktuelle Entwicklungen und Veröffentlichungen aus der deutschen Musikszene beleuchtet."

Das Cover der ersten deutschen Kerrang

Als Chefredakteurin verpflichtet Bauer Caroline Frey. Bislang verantwortete sie das kostenlose Musik- und Lifestyle-Magazin unclesally*s. Allerdings wird es zu keiner großen Doppelbelastung kommen, denn im November erscheint nach 171 Ausgaben die letzte Ausgabe des Heftes. Bislang erschien es in einer Auflage von 130.000 Exemplaren.

Unterstützt wird Frey von Bravo-Vize Alex Gernandt, der als Editorial Director an dem offiziell als "Sonderheft" titulierten One-Shot mitarbeitete.
Kerrang und Empire sind jedoch nicht die einzigen Hefte, die Bauer von England nach Deutschland brauchte. 1993 bereits holte der Verlag Mach mal Pause erfolgreich von der Themse an die Elbe.

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