„Operation Walküre“ stark bei den Jungen

Die Free-TV-Premiere der Stauffenberg-Verfilmung "Operation Walküre" hat dem ZDF viele junge Zuschauer beschert. 1,71 Mio. 14- bis 49-Jährige sahen den Tom-Cruise-Film am Dienstagabend - starke 12,1%. Insgesamt sahen 4,56 Mio. zu - ordentliche 13,4%. Die Gewinner des Tages heißen allerdings "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" bei den 14- bis 49-Jährigen und "In aller Freundschaft" im Gesamtpublikum. Mies lief der Abend für Sat.1, wo u.a. "Julie & Julia" unter dem Soll blieb.

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Der Dienstag bei den 14- bis 49-Jährigen:

Drei Programme schafften am Dienstag den Sprung über die 2-Mio.-Marke, alle liefen bei RTL. So sahen 2,30 Mio. (19,5%) "Gute Zeiten, schlechte Zeiten", 2,24 Mio. danach "CSI: Miami" und 2,16 Mio. "Dr. House". Die beiden US-Serien landeten mit 16,0% und 15,5% allerdings erneut deutlich unter dem Soll. Muss sich RTL demnächst etwas für den Dienstagabend einfallen lassen? Auf Dauer sind solche unbefriedigenden Marktanteile zumindest zu wenig für den Sender. Noch schwächer lief es danach für "White Collar" und "Monk" – mit 13,0% und 13,1%. Zufriedener kann ProSieben sein: "Die Simpsons" erzielten ab 20.15 Uhr 12,5% und 12,2%, "Two and a Half Men" danach mit drei Episoden 12,2% bis 16,2% und "The Big Bang Theory" schließlich ebenfalls mit drei Folgen 17,6% bis 21,4%. Damit war die Comedyserie zu später Stunde klarer Marktführer.

Anders die Situation bei Sat.1: Bis 20 Uhr gab es solide bis gute Zahlen für das Feiertagsprogramm, doch dann ging es bergab. "Julie & Julia" sahen nur 1,26 Mio. 14- bis 49-Jährige (9,5%), das "Rezept zum Verlieben" danach 0,49 Mio. (8,0%). Sat.1 verlor auch klar gegen die "Operation Walküre" im ZDF: 1,71 Mio. 14- bis 49-Jährige reichten dort wie erwähnt für 12,1%. Auch die folgende Doku "Stauffenberg – Die wahre Geschichte" war noch ein Hit – mit 1,19 Mio. und 10,3%. Das Erste punktete mit der 20-Uhr-"Tagesschau" (1,38 Mio. / 11,0%), "Die Stein" blieb mit 0,79 Mio. und 5,7% unter dem Soll, "In aller Freundschaft" war mit 1,13 Mio. und 7,9% wiederum erfolgreicher. Sogar noch verloren hat die neue Vorabend-Krimiserie "Nordisch herb": Ganze 0,32 Mio. 14- bis 49-Jährige reichten diesmal nur noch für desaströse 3,3%.

In der zweiten Privat-TV-Liga sprang der "X Factor" von Vox diesmal wieder knapp über die 10%-Marke: 1,30 Mio. junge Zuschauer reichten für 10,2%. RTL II kam mit "Zuhause im Glück" auf 0,88 Mio. und 6,3%, mit "Extrem schön" auf 0,74 Mio. und 7,5%. kabel eins kam mit "Die Herrschaft des Feuers" und Werten von 0,71 Mio. und 5,1% hingegen nicht auf sein Normalniveau, besser lief es nach 22 Uhr für "Three Kings" und 6,8%. Kein Mega-Erfolg war die Champions League bei Sky: 0,26 Mio. 14- bis 49-Jährige (1,9%) sahen die Konferenz oder ein Einzelspiel. Das Dortmund-Match sahen dabei 110.000 junge Fans, das von Bayer Leverkusen weniger als 5.000.

Der Dienstag im Gesamtpublikum:

Insgesamt kann sich Das Erste über einen Dreifachsieg freuen: "In aller Freundschaft" gewann mit 6,22 Mio. Zuschauern und 18,1% klar vor der 20-Uhr-"Tagesschau" (5,46 Mio. / 16,7%) und "Die Stein" (5,30 Mio. / 15,3%). Das ZDF folgt mit den "Rosenheim-Cops" (4,64 Mio. / 15,3%) und der "Operation Walküre" (4,56 Mio. / 13,4%) auf den Rängen 4 und 5. Etwas abgeschlagen: RTLs "CSI: Miami" (4,18 Mio. / 12,1%) und "Dr. House" (3,17 Mio. / 9,7%). Auch im Gesamtpublikum verlor die neue ARD-Vorabendkrimiserie "Nordisch herb" noch Zuschauer im Vergleich zur Premiere vor einer Woche: 1,68 Mio. Seher entsprachen nur noch miesen 6,3%.

Abseits der großen drei Sender setzte sich ProSieben-Serie "Two and a Half Men" durch, die um 21.40 Uhr 2,41 Mio. (7,6%) einschalteten. Sat.1 kam mit "Julie & Julia" auf 2,16 Mio. Seher, Vox mit dem "X Factor" auf 1,98 Mio., RTL II mit "Zuhause im Glück" auf 1,78 Mio. und kabel eins mit "Die Herrschaft des Feuers" auf 1,16 Mio. Auch insgesamt war die Champions League bei Sky kein Mega-Erfolg. 630.000 Zuschauer reichten aber immerhin für einen Marktanteil von 2,0%. Dabei entschieden sich 260.000 Fans für das Spiel von Borussia Dortmund, 10.000 für das von Bayer Leverkusen und der Rest für die Konferenz.

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