Userprotest gegen Googles Reader-Relaunch

Google hat seinem Reader einen neuen Look verpasst. Optisch hat sich der Feedreader an die Google-Suite und das Social Network Google Plus angepasst. In neuem Gewand verliert der Reader eine Reihe von Funktionalitäten, wird dafür aber umso stärker mit Google Plus verwoben. Der Relauncht kommt nicht bei allen gut an: Im Web läuft bereits eine Petition gegen das neue Layout. 10.000 User haben bereits unterschrieben und wünschen sich das alte Design zurück.

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In der Nacht zum 1. November hat Google seinem Feedreader ein umfassendes Update verpasst. Funktionen wie “Gefällt mir” und “Empfehlen mit Kommentar” wurde durch das “Plussen”, das Teilen von Inhalten auf Google+ ersetzt.

Gegen diese Umstellung läuft im Web nun ein Protest. Eine Petition konnte mittlerweile schon über 10.000 Unterschriften sammeln. Grund dafür ist das Entfernen sämtlicher voriger Social Tools, wie beipielsweise “Empfehlen mit Kommentar”. Es führt schlicht kein Weg mehr an Googles Social Network vorbei.

Mashable berichtet, dass sich der harte Kern der Google-Reader-User, die sogenannten Sharebros, das alte Layout zurückwünschen. "Viele von uns sind schon seit Jahren treue Nutzer des Readers. Er ist der Mittelpunkt unseres täglichen Informationskonsums", heißt es in der Petition (Übersetzung von winfuture.de). Weiter heißt es: "Der Reader baut auf einer Kerngruppe von besonders aktiven Internet-Usern auf, die den Reader und andere Angebote von Google immer wieder ihren Freuden weiterempfehlen."

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