MAZ-Verkauf soll FAZ 50 bis 100 Mio. Euro einbringen

Der Verkauf der zur FAZ-Gruppe gehörenden Regionalzeitung Märkische Allgemeine (MAZ) aus Brandenburg soll offenbar in dieser Woche über die Bühne gehen. Um die Zeitung aus Brandenburg bieten laut dem Branchendienst Kontakter der Schleswig-Holsteinische Zeitungsverlag (SHZ) sowie die Mediengruppe Madsack aus Hannover.

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Als Kaufpreis für die MAZ, die rund 600 Mitarbeiter, darunter 85 Redakteure beschäftigt, wird ein Betrag zwischen 50 und 100 Millionen Euro erwartet, heißt es im Kontaker. Sollte die SHZ den Zuschlag erhalten, würden die Norddeutschen ihr Zeitungsreich in Ostdeutschland deutlich erweitern. 2005 übernahm der SHZ die Schweriner Volkszeitung vom Medienkonzern Burda. Auch Madsack hatte 2005 von Axel Springer 50 Prozent von der Leipziger Volkszeitung übernommen und war damit zum Alleineigentümer geworden. Außerdem ist Madsack in Ostdeutschland an der Ostsee-Zeitung beteiligt.
Die Märkische Allgemeine ist die größte Abo-Zeitung Brandenburgs. Im Gesamtverkauf kam die MA im zweiten Quartal 2011 auf 138.833 Exemplare. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet das ein Minus von drei Prozent. Innerhalb der vergangenen Jahre verlor die Zeitung 16 Prozent ihrer Auflage.

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