Die populärsten Websites der Fußballclubs

Bayern München, Eintracht Frankfurt und der VfL Osnabrück sind die drei Tabellenführer der oberen drei deutschen Fußball-Ligen - zumindest wenn es nach der Beliebtheit ihrer offiziellen Websites geht. Das ist eins der Ergebnisse der neuesten MEEDIA-Analyse auf Basis der Zahlen aus Googles Research-Tool Ad Planner. Bayern München führt demnach vor Borussia Dortmund und Schalke 04. In den Ligen 2 und 3 sorgen zudem einige Aufsteiger für Top-Platzierungen.

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Im Vergleich zum April, als wir zum letzten Mal auf die Besucherzahlen der Vereins-Websites geschaut haben, hat sich auf den ersten vier Plätzen der Tabelle nichts getan: Bayern München begrüßte im September laut Ad Planner 470.000 Unique Visitors, also unterschiedliche Besucher auf fcbayern.telekom.de Borussia Dortmund und Schalke 04 kamen auf jeweils 350.000 und der Hamburger SV auf 270.000.

Dahinter hat Borussia Mönchengladbach einen kleinen Sprung gemacht. Womöglich wegen des aktuellen sportlichen Erfolgs verbesserte man sich von Rang 7 auf 5 und liegt dort gleichauf mit Werder Bremen. Ebenfalls nach oben geklettert ist Hannover 96 – von 13 auf 9. Die beiden Aufsteiger Hertha BSC und FC Augsburg finden sich auf den Rängen 11 und 18. Die Augsburger haben damit den SC Freiburg als Tabellenletzter abgelöst. Ebenfalls weiterhin sehr weit hinten: Leverkusen, Hoffenheim, Wolfsburg und Mainz.

In der 2. Liga gab es an der Tabellenspitze große Veränderungen. Das liegt auch daran, dass der Erste aus dem April, Hertha BSC nun in der Bundesliga spielt. Stattdessen führt nun der Absteiger Eintracht Frankfurt das Ranking an – mit 140.000 Unique Visitors wären die Frankfurter in der 1. Liga Neunter. Direkt dahinter folgt Aufsteiger Dynamo Dresden mit extrem starken 110.000. Ohnehin spielen die drei Aufsteiger aus der 3. Liga auf Anhieb eine gewichtige Rolle in der 2. Liga: Hansa Rostock folgt nämlich auf Platz 4 und Eintracht Braunschweig auf 7. Viele Plätze verloren haben im Vergleich zum April der Karlsruher SC (von 3 auf 8) und Fortuna Düsseldorf (von 4 auf 11).

Interessanterweise sind die drei Drittliga-Vereine, die im April die populärsten Websites hatten, darauf in die 2. Liga aufgestiegen. Sollte das auch in dieser Saison so sein, spielen im kommenden Jahr der VfL Osnabrück, Carl Zeiss Jena und Arminia Bielefeld in der 2. Liga. Im Fall von Bielefeld wird das wohl aber unmöglich sein, die Arminia ist derzeit Letzter der 3. Liga. Eine starke Rolle spielen auch in diesem Ranking die drei Aufsteiger: Preußen Münster belegt mit 27.000 Unique Visitors Platz 4, der Chemnitzer FC folgt auf Rang 6 und Darmstadt 98 auf der 8. Hinter dem 10. Oberhausen folgen acht Vereine auf einem gemeinsamen elften Platz. Da die Besucherzahl der acht laut der Hochrechnungen des Ad Planners unter der Mindestmarke lag, gibt der Ad Planner hier keine Auskunft über die Zahlen. Die beiden zweiten Mannschaften vom VfB Stuttgart und Werder Bremen haben wir mangels eigener offizieller Websites nicht gewertet.

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