Groupon: an die Börse für 12 Milliarden Dollar

Wer hat den Deal des Tages zu bieten? Er kommt von Groupon selbst: Getreu des eigenen Schnäppchenmottos strebt das lange Zeit boomende Startup nun nicht mehr für eine happige Bewertung von 20 Milliarden Dollar an die Wall Street – sondern nur noch für rund 12 Milliarden. Das berichtet das Wall Street Journal. Der Startschuss für den mehrfach verschobenen Börsengang soll nächste Woche auf der Roadshow fallen. Insgesamt 700 Millionen Dollar der Börsengang einspielen.

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Wer hat den Deal des Tages zu bieten? Er kommt von Groupon selbst: Getreu des eigenen Schnäppchenmottos strebt das lange Zeit boomende Startup nun nicht mehr für eine happige Bewertung von 20 Milliarden Dollar an die Wall Street – sondern nur noch für rund 12 Milliarden. Das berichtet das Wall Street Journal. Der Startschuss für den mehrfach verschobenen Börsengang soll nächste Woche auf der Roadshow fallen.  Insgesamt 700 Millionen Dollar das IPO einspielen. 

So schnell geht es dann doch wieder: Ein paar Wochen ziehen die Aktienmärkte an, schon sind die Börsenpläne des Dauerkandidaten Groupon wieder konkret. Nach Wunsch von Andrew Mason hätte es nach den erfolgreichen Emissionen von LinkedIn und Yandex schon im Frühsommer soweit sein sollen, dann jedoch gab es erst Unregelmäßigkeiten in der Bilanz, danach kam der Börsencrash.

Auf ein Neues also – doch das offenbar zu einer deutlich ermäßigten Bewertung. Wie das Wall Street Journal berichtet, strebt Groupon nun nur noch für eine Bewertung von bis 12,5 Milliarden Dollar an die Börse. Im Juni kursierte noch eine angestrebte Bewertung von 20 Milliarden Dollar.    

Weniger als 10 Prozent der Anteile sollen an der Börse platziert werden

Nach Angaben des Journals will das gerade mal vier Jahre alte Internet-Unternehmen nun über den Börsengang nur noch Mittelzuflüsse von 500 bis 700 Millionen Dollar erzielen – ursprünglich war zumindest 1 Milliarden Dollar anvisiert worden. Groupon wird demzufolge auch weniger Anteile am Markt platzieren als noch im Frühjahr erwartet – das Wall Street Journal spricht von "deutlich weniger als 10 Prozent."

Als Grund für das geringere Emissionsvolumen wird auch genannt, dass Altaktionäre ihre Anteile zu der angestrebten Marktbewertung nun nicht mehr direkt veräußern wollen. Eine verknappte Ausgabe von Unternehmensanteilen hatte schon beim Online-Netzwerk LinkedIn einen großen Run auf die Papiere gemacht; die Aktie erlebte am ersten Handelstag fast eine Kursverdopplung.  

Die lang geplante Roadshow, die im September noch wegen des schlechten Börsenumfelds abgesagt worden war, soll nun in der nächsten Woche beginnen. Das Börsenlisting könnte schon im November erfolgen.

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