UEFA findet keine Käufer für Europa League

Die rosigen TV-Vermarktungszeiten für Fußballspiele scheinen vorbei. Gerade erst schloss der Deutsche Fußball Bund einen schlechter dotierten Übertragungs-Vertrag für den DFB-Pokal mit Sky und der ARD ab. Jetzt rückt der Fakt in den Fokus der Öffentlichkeit, dass die UEFA seit rund einem halben Jahr einen Abnehmer für die Free-TV-Rechte für die Europa League sucht.

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Noch hält die ProSiebenSat.1 AG die Rechte an der laufenden Runde. Doch ab der Saison 2012 ist Schluss. Die Münchner zahlen zur Zeit noch rund 20 Millionen Euro pro Jahr. Zu viel offenbar. Das Problem am ehemaligen Europacup ist, dass es viele unattraktive Spiele gibt und die meisten deutschen Teams zu früh ausscheiden. So lassen sich die Übertragungen nicht refinanzieren.

Bislang hat in Deutschland nur der Sky seinen Vertrag verlängert. Das versetzt den Pay-TV-Sender in die glückliche Lage, dass er möglicherweise ab der nächsten Saison zum Monopolisten in Sachen Europa League werden könnte. Bei der Champions League konkurriert er dann mit den ZDF. Denn im Gegensatz zu ehemaligen UEFA-Cup ist der Europapokal der Landesmeister ein Verkaufsschlager.

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