Konstantin ärgert sich über den Spiegel

Wie eine trottelige Figur aus einem Kinderfilm stolpere Verlegersohn Konstantin Neven DuMont durch die deutsche Verlagslandschaft, lässt Autor Alexander Osang die Spiegel-Leser in der aktuellen Ausgabe wissen. Osang traf sich mit dessen Vater Alfred Neven DuMont, der vor Kurzem ein neues Buch veröffentlicht hat. Dem Sohn missfallen die Anschuldigungen im Heft. Er hat bereits einen Anwalt mit einer Unterlassungaufforderung beauftragt.

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„In der aktuellen Ausgabe wurde unwahr und rufschädigend über mich berichtet“, lässt Konstatin Neven DuMont die Bild wissen. Der Gesellschafter des Kölner Medienhauses M.​ DuMont Schauberg fordert deswegen die Unterlassung bestimmter Aussagen, die nicht belegt werden könnten.

Anlass war ein Text von Alexander Osang im aktuellen Spiegel mit dem Titel “Der letzte Zar”. Osang schreibt über seinen Besuch beim Kölner Verleger und Vater Alfred Neven DuMont, der einen Roman über eine gestörte Vater-Sohn-Beziehung (“Die Rückkehr des Vaters”) geschrieben hat.

Auch wenn es laut Autor ausdrücklich keine Parallelen zur Beziehung zu seinem Sohn Konstantin gebe, lagen diese für die Presse in den vergangenen Wochen auf der Hand. Der Verleger bringt seine Erschütterung über den damaligen Vorstoß seines Sohnes zum Ausdruck. Gleichwohl sagt er, dass er wieder neu beginnen könne, wenn er begriffen hätte, dass er schuld an seiner Lage wäre: „Der Wunsch steckt drin in einem Vater, dass der Sohn einem folge…“

Der Sohn selbst kommt allerdings in dem Spiegel-Artikel nicht so gut weg. Osang beschreibt ihn als jemanden, der “wie der tollpatschige Koch aus dem Zeichentrickfilm ‘Ratatouille’ durch die Zeitungslandschaft stolperte“. Konstantins Anwalt Burghard Renner hätte deswegen bereits eine Unterlassungaufforderung an den Spiegel-Verlag verschickt, so der Verlegersohn in der Bild.

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