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Sat.1 verfilmt Guttenbergs Plagiatsaffäre

Sat.1 und die Produktionsfirma teamWorx verfilmen gemeinsam die Plagiatsaffäre um Ex-Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg. Produzent Nico Hofmann und Sat.1-Geschäftsführer Joachim Kosack machen keine halben Sachen: An den Stoff, der die Republik wochenlang beschäftigte, werden nur Top-Leute gelassen. Für "Der große Bruder" wurde ein preisgekrönter Stab verpflichtet: Das Drehbuch stammt von Grimme-Preisträgerin Dorothee Schön, als Regisseur gewann man "Oscar"-Gewinner Jochen Alexander Freydank.

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Auch beim Cast setzen Sat.1 und teamWorx auf Hochkaräter und wünschen sich Deutschlands Schauspiel-Elite für den Film: Jan Josef Liefers als Karl-Theodor zu Guttenberg, Anja Kling als Stephanie zu Guttenberg, Henning Baum als Spindoktor sowie Annette Frier und Hans-Werner Meyer – für diese SchauspielerInnen wird der Film exklusiv entwickelt. Drehstart von "Der große Bruder" ist voraussichtlich März 2012.

Sat.1-Geschäftsführer Joachim Kosack: "Sat.1 hat sich die Verfilmung von besonderen, außergewöhnlichen Stoffen zur Aufgabe gemacht. Aktuelle Gesellschafts-, Politik- oder Boulevardthemen, die die Nation bewegen, in Szene gesetzt mit den besten Produzenten und einem besonderen Erzählansatz, der unsere Zuschauer gut unterhält – ganz in dieser Tradition von ‚Restrisiko‘, ‚Marco W.‘ oder ‚Die Grenze‘ steht das großartige Projekt ‚Der große Bruder‘."

Es soll sich jedoch nicht um Biopic handeln. Denn die Verfilmung der Affäre ist sowieso heikel genug. Persönlichkeitsrechte müssen schließlich gewahrt werden. „Ich habe bei dem Film rechtlich gar keine Bedenken“, sagte Christian Schertz gegenüber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Der Anwalt begleitet die Produktion beratend. „Der Vorgang ist öffentlich bekannt. Karl-Theodor zu Guttenberg ist eine absolute Person der Zeitgeschichte, und er hat zudem selbst die Medien für seine Persönlichkeitsdarstellung genutzt.”

Hofmann, Vorstand der Geschäftsführung teamWorx und Produzent von “Der große Bruder” gibt sich zuversichtlich, dass man den Ansprüchen gerecht werden wird: "Mit der Verpflichtung des ‚Oscar‘-Gewinners Jochen Alexander Freydank als Regisseur und der ‚Grimme‘-Preisträgerin Dorothee Schön als Autorin setzen Joachim Kosack und ich ausschließlich auf Qualität: Die satirische Überhöhung auf gelungene Weise filmisch umzusetzen, gehört schließlich zur Königsdisziplin."

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