ARD begrüßt stabile Rundfunkgebühren

Die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) hat in ihrem 18. Bericht die Beibehaltung der Höhe der Rundfunkgebühren auch mit Einführung der Haushaltsabgabe vorgeschlagen. Die ARD begrüßte in einer Mitteilung deren Empfehlung.

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Obwohl die Kommission einen zusätzlichen Bedarf für den Sender sowie für ZDF und Deutschlandradio erfasst habe, sei die Voraussage der Beiträge nach der Umstellung auf das neue Modell jedoch nicht verlässlich.
Mit diesem Vorschlag könne die monatlich Gebühr von 17,98 Euro, die im 4-Jahres-Turnus angepasst wird, für mindestens sechs Jahre stabil gehalten werden. Die ARD habe nach eigenen Angaben mit Einsparungen in Milliardenhöhe und einer "historisch niedrigen Finanzbedarfsanmeldung" Voraussetzungen für die KEF-Empfehlung geschaffen. Dagegen hatte erst Ende September die Zeit berichtet, dass ARD, ZDF, Arte und Deutschlandradio 1,5 Milliarden Euro mehr für die Gebührenperiode 2013 bis 2016 fordern würden. ARD-Vorsitzende Monika Piel mahnte zu "mehr Sachlichkeit" in der Debatte und erwartete von KEF die Beibehaltung der Gebühren.

Die  KEF wird ihren Vorschlag Ende Oktober mit den Ländern und den Rundfunkanstalten beraten. Im Januar 2012 soll der Bericht veröffentlicht werden. Die jüngste Gebührenerhöhung um 24 Cent (Grundgebühr) und 71 Cent (Fernsehgebühr) erfolgte am Anfang 2009.

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