Waldi ein „wildgewordener Kleinbürger“

Waldemar Hartmann hat offenbar Manni Breuckmann so richtig den Sonntag versaut: Denn so derbe hat schon lange kein Sportreporter mehr über den anderen hergezogen. In seiner NRZ-Kolumne "Manni am Mittwoch" nimmt sich der pensionierte Radio-Moderator seinen TV-Kollegen so richtig zur Brust. Hartmann sei das "fleischgewordene Prosit der Gemütlichkeit“, der im Sport1-"Doppelpass" "den wildgewordenen Kleinbürger" gab, "der, von Bierdunst umnebelt, sämtliche zynischen Stammtisch-Vorurteile dieser Welt bediente".

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Breuckmann regte sich vor allem über die Auslassungen TV-Moderators im Fall Breno und zur Burnout-Erkrankung des ehemaligen Schalke-Trainers, Ralf Rangnick, auf.
Beide Einlassungen des Gastgebers von "Waldis WM-Klub" hält der Revier-Experte für eine "geballte Ladung von Dummschwätz": Er schreibt: "Ich plädiere für noch viel mehr Waldi im deutschen Fernsehen! Wann und wo kriegen wir sonst eine solche Mischung aus Ahnungslosigkeit, sozialer Kälte und dumpfen Ressentiments ungeschminkt präsentiert? Wer das nicht hautnah erlebt, kommt glatt auf die Idee, die Waldi-Version der Gattung Mensch sei eine reine Erfindung fehlgeleiteter Ideologen."
Die Reaktion von Hartmann folgte via Bild. Dort lamentierte Hartmann erst: "Vor sechs Wochen saßen wir bei der Verleihung des Deutschen Radiopreises noch an einem Tisch. Ich hielt die Laudatio für Breuckmann. Und nach der Verleihung des Preises lagen wir uns in den Armen." Dann folgte noch ein Konter, der allerdings nichts mit den Vorwürfen zu tun hatte: "Offenbar braucht Breuckmann für sein Ego die Öffentlichkeit. Ich habe nach der Sendung noch soviel Zustimmung von den TV-Zuschauern erfahren."

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