„Hell“ enttäuscht an den Kinokassen

Die für deutsche Verhältnisse ungewöhnliche Kino-Produktion "Hell" konnte an ihrem ersten Wochenende leider nicht überzeugen. Nur 35.000 Leute wollten den apokalyptischen Thriller in mehr als 200 Kinos sehen - ein für Neustarts enttäuschender Kopienschnitt und nur Platz 8 der Kinocharts. Nummer 1 bleibt an dem vom sommerlichen Wetter geprägten schwachen Kino-Wochenende die Komödie "Männerherzen... und die ganz, ganz große Liebe", in den USA führt weiter "Der König der Löwen" und weltweit "Die Schlümpfe".

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Nur 900.000 Kino-Tickets wurden am Wochenende laut Blickpunkt:Film verkauft – ein für Ende September ungewöhnlich schwaches Ergebnis, das wohl dem grandiosen Wetter in ganz Deutschland geschuldet sein dürfte. So reichten "Männerherzen 2" rund 170.000 Zuschauer für die Verteidigung des ersten Platzes. Mehr als 100.000 Leute lockte ansonsten nur noch "Freunde mit gewissen Vorzügen" (110.000) an, "Die drei Musketiere", "What a Man" und "Die Schlümpfe" landeten unter dieser Marke. "Hell" ist mit seinen 35.000 Besuchern zudem der einzige Neustart in der Top Ten, die britische Komödie "The Guard" kam auf 25.000 Zuschauer, US-Thriller "Eine offene Rechnung" gar nur auf 20.000.

In Nordamerika bleibt das 3D-Update des Disney-Klassikers "König der Löwen" die Nummer 1. Weitere 22,1 Mio. US-Dollar spielte es an seinem zweiten Wochenende ein, kommt damit auf ein sehr starkes 10-Tages-Ergebnis von 61,7 Mio. US-Dollar. Platz 2 der nordamerikanischen Charts geht mit 20,6 Mio. US-Dollar an den Baseball-Film und Oscar-Anwärter "Moneyball" mit Brad Pitt, direkt dahinter folgt mit 20,3 Mio. US-Dollar der ebenfalls an diesem Wochenende angelaufene Familienfilm "Mein Freund, der Delfin". Die Plätze 4 und 5 gehen an zwei weitere Neustarts: Actionthriller "Atemlos – Gefährliche Wahrheit" (11,2 Mio.) und Jason-Statham-Actionreißer "Killer Elite" (9,5 Mio.).

International haben sich "Die Schlümpfe" zum bereits siebten Mal die Spitzenplatzierung in den Kinocharts erkämpft. Ein Umsatz von 12,9 Mio. US-Dollar in 69 Ländern und Märkten reichte ihnen laut Hollywoodreporter.com  dafür. Außerhalb der USA spielte der Film damit schon unglaubliche 364,4 Mio. US-Dollar ein, inklusive Nordamerikas nun schon mehr als 500 Mio. Der nächste "Schlümpfe"-Film wird nicht lang auf sich warten lassen. Dahinter folgen in den aktuellen internationalen Rankings "Freunde mit gewissen Vorzügen" (9,7 Mio. US-Dollar), "Johnny English – Jetzt erst recht" (7,4 Mio.) und "Final Destination 5" (6,6 Mio.).

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