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Axel Springer will bei Airbnb einsteigen

Der Springer-Verlag plant, beim stark wachsenden Online-Reiseportal Airbnb als Investor einzusteigen. Laut dem manager magazin hat Springer-Chef Mathias Döpfner eine Beteiligungsofferte in Höhe von bis zu 70 Millionen Dollar eingereicht. US-Wagniskapitalgeber wie Sequoia Capital sind beim Bettenvermittler bereits dabei. Springer wolle jedoch nicht nur als Geldgeber dienen, sondern auch bei der europäischen Expansion von Airbnb als Partner behilflich sein.

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Airbnb, ein Portal, über das Reisende Unterkünfte bei Privatpersonen online buchen können, ist derzeit dabei, frisches Geld bei Investoren einzusammeln. Das vor drei Jahren gegründete Unternehmen zieht US-Tech-Mäzene an wie kaum ein zweites. So sammelte Airbnb bei seiner letzten Finanzierungsrunde Ende Juli erst 112 Millionen Dollar ein, der Wert des Unternehmens wurde so auf 1,3 Milliarden Dollar taxiert.
Bisherige Geldgeber sind namhafte US-Wagniskapitalgeber wie Andreessen Horowitz und Sequoia Capital. Auch der neue „Two and a half Men“-Darsteller Ashton Kutcher ist „mit einem signifikaten Betrag“ bei der Firma investiert. Zusätzlich soll er als Business Angel fungieren.
Springer selbst will dabei nicht nur als Geldgeber dienen, die Deutschen könnten auch bei der europäischen Expansion von Airbnb als Partner behilflich sein. Mit dem Immobilienportal Immonet hat der Medienkonzern Erfahrungen auf dem Markt.
Einen ersten Versuch, in Europa besser Fuß zu fassen, hat Airbnb bereits unternommen. Das US-Unternehmen kaufte das deutsche Pendant Accoleo. Im Vergleich zu den Konkurrenten 9flats und Wimdu gehört Accoleo jedoch zu den kleineren Anbietern in dem Segment der privaten Ferienwohnungsvermittlung.
Dass bereits drei Unternehmen in diesem Bereich aktiv sind, zeigt, dass es sich um einen wichtigsten Zukunftsmarkt handeln kann. Zudem stecken namhafte Investoren hinter den Projekten. Das vom Qype-Gründer Stephan Uhrenbacher initiierte 9flats wird von Redpoint Ventures und eVenture Capital Partners finanziert und an Wimdu sind die Samwer-Brüder maßgeblich beteiligt.

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