Münsteraner dominieren „Tatort“-Ranking

Fällt am Sonntag auch die 12-Mio.-Marke? Eines steht fest: Der neue Fall der Münsteraner "Tatort"-Ermittler Thiel und Boerne wird wieder alle Kollegen in den Schatten stellen. Wie die neueste MEEDIA-Analyse der "Tatort"-Quoten zeigt, werden die beiden Münsteraner nämlich immer erfolgreicher. 10,64 Mio. Zuschauer sammelten sie in den beiden vergangenen Jahren durchschnittlich ein - über eine Mio. mehr als die zweitplatzierten Kölner. Neu auf dem letzten Platz: Reto Flückiger aus der Schweiz.

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Verantwortlich dafür, dass die Münsteraner ihren Vorsprung in unserem exklusiven "Tatort"-Ermittler-Ranking gegenüber der vorigen Auswertung aus dem März noch einmal ausgebaut haben, ist die Zuschauerzahl vom 1. Mai. 11,86 Mio. sahen da zu – die beste "Tatort"-Quote seit 1993. Es wird schwer, diese historische Leistung am Sonntag, wenn der nächste Münster-"Tatort" läuft, noch einmal zu toppen. Auch auf den Plätzen 2 und 3 bleibt gegenüber dem März alles beim Alten: Ballauf und Schenk aus Köln finden sich dort vor Charlotte Lindholm aus Hannover. Allerdings: Lindholm hat aufgeholt.

Zu den Aufsteigern gehört diesmal Eva Mattes alias Klara Blum. Die "Tatorte" aus Konstanz haben sich klammheimlich nach oben gearbeitet, sind nun schon die vierterfolgreichsten der Krimireihe. Die SWR-Kollegen Odenthal und Kopper, bzw. Lannert und Bootz haben hingegen Plätze verloren und finden sich nur noch auf den Rängen 11 und 12 wieder. Ebenfalls einen Sprung nach vorn gemacht haben Kappl und Deininger aus dem Saarland, sowie Lürsen und Stedefreund aus Bremen, verloren haben hingegen auch Saalfeld und Keppler aus Leipzig. Allerdings sind die Abstände insbesondere auf den Rängen 5 bis 13 äußerst knapp.

Neu dabei sind diesmal das neue Frankfurter Duo Steier und May (Joachim Król und Nina Kunzendorf), das direkt auf Platz 5 einsteigt. Ob die beiden ihre starken Zahlen aus dem Debüt-Fall halten können, muss sich aber erst zeigen. Ähnliches gilt für den HR-Kollegen Murot (Ulrich Tukur), der ebenfalls weiterhin nur mit einem "Tatort" in der Wertung ist. Der zweite Neuzugang landete hingegen auf dem letzten Platz: Reto Flückiger aus Luzern löst damit Cenk Batu aus Hamburg ab, der sich auch bei der absoluten Zuschauerzahl verbessern konnte. Allerdings hatte der umstrittene Schweizer "Tatort" auch den Nachteil, dass er mitten in der Sommerferienzeit gezeigt wurde. Der Marktanteil von 21% war jedenfalls alles andere als schlecht und würde in einer Wertung dieser Zahlen für einen Platz vor dem Hamburger Ermittler reichen.

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