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Samsung darf Galaxy Tab nicht verkaufen

Samsung unterliegt Apple im Rechtsstreit: Der südkoreanische Technologiekonzern darf sein Galaxy Tab 10.1 weiterhin nicht in Deutschland bewerben und verkaufen. Das entschied das Düsseldorfer Landgericht am Freitag und bestätigte damit die einstweilige Verfügung, die der US-Konzern Apple im August erwirkt hatte. Doch das letzte Wort ist wohl noch nicht gesprochen: Samsung kann gegen das Urteil Berufung einlegen, dann muss das Oberlandesgericht Düsseldorf über den Fall entscheiden.

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Zuletzt nahm der Streit zwischen Samsung und Apple immer groteskere Ausmaße an. So mussten die Südkoreaner auf der Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin ihr Galaxy Tab 7.7 entfernen, weil Apple auch dagegen vorging. Das Galaxy Tab 10.1 wurde ebenfalls nicht am Samsung-Stand ausgestellt.
Die Düsseldorfer Richter bestätigten die einstweilige Verfügung nun und gaben damit Apple Recht, die immer wieder behaupteten, der Tablet-PC von Samsung würde dem eigenen Gerät zu sehr ähneln. Laut Reuters erklärte Richterin Johanna Brückner-Hoffmann, dass es einen „übereinstimmenden Gesamteindruck mit dem Geschmacksmuster des iPad“ gebe
Der Patentstreit zwischen Samsung und Apple dauert schon seit einiger Zeit an. Ähnliche Klagen wie die in Deutschland sind auch noch in weiteren europäischen Staaten sowie in den USA, Australien und Südkorea offen.
Apple fühlt sich nach dem Urteil in seiner Linie bestätigt: „Es ist kein Zufall, dass die neuesten Produkte von Samsung dem iPhone und iPad sehr ähnlich sehen, von der Form der Hardware bis zur Bedieneroberfläche und sogar der Verpackung“, erklärte ein Unternehmenssprecher gegenüber netzwelt.de.

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