DJV mahnt Medien zu würdevollem Umgang mit 9/11

Der Deutsche Journalisten-Verband hat in einer Mitteilung die Medien zu einer angemessenen und verantwortungsvollen Berichterstattung im Rahmen des zehnten Jahrestages der Terroranschläge in den USA aufgerufen. Demnach dürften Journalisten bei aller notwendigen Information nicht die Würde der Opfer verletzen.

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"Der 11. September war eine Katastrophe für die Opfer und ihre Angehörigen und ein tiefer historischer Einschnitt für die ganze Welt", wird der DJV-Bundesvorsitzende Michael Konken in einer Mitteilung zitiert. Über 9/11 und die Folgen zu informieren sei war der Auftrag aller Medien, allerdings komme es dabei auf Hintergrundinformationen an – und nicht auf Sensationen.

"Eine Berichterstattung, die etwa die Anrufe von Menschen im brennenden World Trade Center bei der New Yorker Feuerwache in den Mittelpunkt rückt, scheint ihren journalistischen Auftrag zu vernachlässigen", kritisierte der DJV-Vorsitzende. Gerade Online-Medien müssten der Versuchung widerstehen, medienethische Standards erwarteten Klick-Rekorden zu opfern.

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