Studie: Social Commerce steckt noch in Kinderschuhen

Shoppen via Facebook ist noch nicht im Alltag angekommen. Das zeigt eine Studie der Werbeagentur BBDO und den Trendforschungsinstituten Jelden TTV sowie brand foresight. Ein Großteil der befragten Personen kann sich jedoch mit dieser Idee anfreunden. Gewichtige Kritikpunkte beim Online-Shopping sind derzeit noch die Themen Datenschutz und Sicherheit.

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Acht Prozent der Befragten gaben an, schon einmal in einem Facebook-Store eingekauft zu haben. Bereits doppelt so viele haben sich in einem solchen Shop umgesehen, aber nichts gekauft. Der weitaus größere Teil, nämlich ein Drittel, kannte die Möglichkeit via Facebook einzukaufen noch nicht, kann sich dies aber gut vorstellen.
Dem stehen 45 Prozent der befragten Personen entgegen, die es sich nicht vorstellen können, über das soziale Netzwerk zu shoppen. Laut der Studie würden die Bedenken eher von grundsätzlicher Natur sein. So wollen viele Facebook-User das Network als „unkommerziellen Ort für Freunde bewahren“. Nach positiven Erfahrungen des Freundeskreises würde die Zahl der Ablehner mit der Zeit niedriger ausfallen.
Viele der Befragten sind zudem skeptisch, ob das Einkaufen problemlos mit dem Datenschutz des Netzwerkes zu vereinbaren ist. Demnach will die Hälfte der Personen nicht, dass Facebook weiß, was sie einkaufen. Außerdem sind sie nicht dazu bereit, ihre persönlichen Daten mit dem Network-Riesen zu teilen.
„Wird F-Commerce ein Erfolg, kann Facebook seinen Einfluss massiv ausdehnen und wird endgültig zu einem Key Player wie Google, Apple oder Amazon. Jedoch wird sich Facebook gegenüber handeltreibenden Unternehmen und den Nutzern als zuverlässiger Partner noch behaupten müssen“, sagt Michael Schipper, COO der Werbeagentur BBDO und Initiator der Studie.

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