LMK-Chef Manfred Helmes ist tot

Der Chef der Landeszentrale für Medien und Kommunikation Rheinland-Pfalz (LMK), Manfred Helmes, ist am Dienstag im Alter von 61 Jahren nach kurzer, schwerer Krankheit gestorben. Das bestätigte die LMK am Mittwoch. „Mit Manfred Helmes verliert die KJM einen geschätzten und manchmal auch streitbaren Kollegen, der sich aus Überzeugung und Leidenschaft für den Jugendschutz einsetzte. Strategisches Denken und hohe Fachkompetenz zeichneten ihn aus“, würdigte ihn sein bayerischer Kollege Wolf-Dieter Ring.

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Manfred Helmes war seit dem 30. Oktober 2000 Direktor der LMK und wurde im Jahr 2006 in seinem Amt bestätigt. Darüber hinaus war er stellvertretender Vorsitzender der Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten (DLM) und stellvertretender Vorsitzender der Kommission für Jugendmedienschutz (KJM).
„Seit Gründung der KJM im April 2003 hat Manfred Helmes – zunächst reguläres Mitglied und seit 2007 als mein Stellvertreter – entscheidend zum Erfolg des neuen Jugendschutz-Systems beigetragen“, sagte Wolf-Dieter Ring, Vorsitzender der KJM und Präsident der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM).
Vor seiner Wahl zum LMK-Direktor war Helmes bereits seit 1987 Mitglied in der Versammlung der Organisation. Dort war er regelmäßig an Entscheidungen zu Fragen in den verschiedenen Bereichen der Medienregulierung beteiligt.
Die LMK selbst ist für die Überwachung des Programms von unter anderem Sat.1 und DCTP verantwortlich. DCTP betreibt einige Programmfenster im deutschen Privatfernsehen, zum Beispiel bei RTL und Vox. Erst Ende August hatte die LMK einen Verstoß gegen die Werberichtlinien im Sat.1-Programm festgestellt und diese beanstandet. Im Bereich Hörfunk stehen die Programme von BigFM und RPR Eins unter der Aufsicht der LMK.

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