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Die gewaltige Wachstumsstory des iPad

Es ist ein Blick zurück mit Wehmut: Ein Jahr ist es her, als Steve Jobs jenes Gadget enthüllte, das die Technologiewelt komplett umkrempeln sollte – das iPad. Tatsächlich hat der Tablet-Mac selbst die kühnsten Erwartungen übertroffen: Das iPad ist der größte Kassenschlager, der Steve Jobs binnen so kurzer Zeit gelungen ist. Spätestens an dieser Stelle setzt Schwermut ein: Die Sorge um den kranken Apple-Gründer überschattet den einjährigen iPad-Geburtstag.

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Es ist ein Blick zurück mit Wehmut: Ein Jahr ist es her, als Steve Jobs jenes Gadget enthüllte, das die Technologiewelt komplett umkrempeln sollte – das iPad. Tatsächlich hat der Tablet-Mac selbst die kühnsten Erwartungen übertroffen: Das iPad ist der größte Kassenschlager, der Steve Jobs binnen so kurzer Zeit gelungen ist. Spätestens an dieser Stelle setzt Schwermut ein: Die Sorge um den kranken Apple-Gründer überschattet den einjährigen iPad-Geburtstag.

"Apple ist heute das Unternehmen, das wir uns erträumt haben, als wir Kinder waren", adelte der Vermögensverwalter und bekennende Apple-Fan James Altucher den wertvollsten Technologiekonzern der Welt. "Es ist der Messias unter den Unternehmen, von dem wir nie dachten, dass wir ihn in unserem Leben auf der Erde sehen würden." Das schrieb Altucher in seiner viel beachteten Würdigung "Warum Apple das erste Unternehmen mit einem Börsenwert von einer Billion wird" kurz vor Jahresende.

Nur drei Wochen später zeichnet sich ein Drama im Paradies ab. Steve Jobs, von Fortune als CEO des Jahrhunderts ausgezeichnet, musste sich zum dritten Mal in sechs Jahren in eine krankheitsbedingte Auszeit verabschieden. Ausgang und Rückkehr: ungewiss.

Traumstart fürs iPad: 15 Millionen in 2010 verkauft
Vor diesem Hintergrund erscheint der Blick auf Jobs‘ jüngsten und vermutlich größten Coup getrübt. Exakt ein Jahr ist es her, als der heute 55-Jährige selbstbewusst und eloquent wie eh und je das Mac-Tablet enthüllte, um das sich seit Jahren Gerüchte rankten.

Als das iPad am Osterwochenende schließlich in den USA debütierte, rätselte die Fachwelt immer noch: Ein weiteres schickes Apple-Produkt, ganz sicher. Aber bestand an einem Tablet, an dem sich bisher alle Konkurrenten die Zähne ausgebissen hatten, wirklich ein so großer Bedarf?

Es bestand. Unglaubliche 15 Millionen iPads wurden in nur drei Quartalen verkauft – das war fast fünfmal so viel wie Analysten für das erste Jahr prognostiziert hatten! Gleichzeitig übernahm Apple den Tablet-Markt damit fast im Alleingang: Sagenhafte 90 Prozent Marktanteil entfallen heute auf Apples iPad.     

iPad- holt Mac-Sparte fast ein – nach 9 Monaten 
Und das ist längst nicht alles: In welchen Dimensionen sich Apples erfolgreichstes Produktdebüt aller Zeiten bewegt, wird beim Vergleich mit einer anderen Kategorie deutlich: Nach nur drei Quartalen ist Apple mit dem iPad fast so erfolgreich wie mit dem Macintosh nach 27 Jahren!

Tatsächlich: 7,3 Millionen verkaufte iPads im abgelaufenen ersten Quartal des Geschäftsjahres generierten Erlöse von 4,6 Milliarden Dollar. Die Macintosh-Sparte – also MacBooks, MacBook Pros, MacBook Airs, iMacs, Mac Pros und Mac minis zusammen – erlösten im 26. Jahr ihres Bestehens im vergangenen Quartal  5,4 Milliarden Dollar. 

Marke von 100 Millionen iPads in 2013 anvisiert
Zusammengerechnet ist Apple durch den Wachstumsschub beim iPad so bereits zum drittgrößten Computerhersteller der Welt aufgestiegen. Dell ist überholt, nur noch Acer und HP liegen vor Apple.
Glaubt man Analysten, hat Apples Siegeszug mit dem iPad dabei gerade erst begonnen. Die Preise werden fallen, neue Märkte hinzukommen. Schon 100 Millionen iPads könnte Apple 2013 verkaufen, glauben Analysten. Apple könnte zu diesem Zeitpunkt zur Billionen-Company aufgestiegen sein, prognostiziert James Altucher. Doch das ist noch eine andere Zeitrechnung.  Die nächsten Rekorde sollen erst einmal mit dem iPad 2 fallen, dessen Ankündigung noch in diesem Quartal erwartet wird.

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