Werbefirmen investieren vermehrt in Mobile Games

Werbetreibende Unternehmen lassen sich genau so wie Nutzer von mobilen Spielen begeistern. Das hat die Agentur für Mobile Advertising madvertise ermittelt. „In der stärksten Kategorie im App Store, den Spielen, werden häufig preiswertere oder kostenlose sogenannte ‚Lite’-Versionen angeboten, die sich durch integrierte Werbekampagnen refinanzieren“, erklärt Carsten Frien, Gründer und Geschäftsführer von madvertise.

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Die beliebteste Werbeform in Apples größter und meist genutzter Kategorie „Mobile Games“ ist die Bannerwerbung. Die mobilen Banner können dabei an einem beliebigen Platz innerhalb der laufenden Games platziert werden und werden so von den Spielern gut wahrgenommen. Auf diese Weise macht Rovio laut eigenen Aussagen mit seiner Lite-Version vom Spiel „Angry Birds“ eine Million US-Dollar Werbeumsatz pro Monat. Immer häufiger werden aber auch Brand-Apps angeboten. Diese sollen zum Beispiel im Autosegment das Fahrgefühl des Produkts spielerisch näher bringen.
madvertise hat zusammen mit der Apple-Fan-Community AppZapp ermittelt, dass es derzeit etwa 51.000 Game-Apps in Deutschland gibt. Damit stammen rund 15 Prozent aller Apps für das iPhone aus dem Bereich Games, beim iPad sind es sogar 18 Prozent.
Zugleich ist der Games-Bereich eine der günstigsten Kategorien: Eine Game-App für das iPhone kostet im Schnitt gerade einmal 0,77 Euro, für das iPad 1,26 Euro. Madvertise-Chef Frien erklärt: „Anhand dieser Zahlen ist zu erkennen, dass gerade Lite-Games eine sehr hohe Reichweite haben, die von Werbetreibenden gern genutzt wird. Zur erfolgreichen Platzierung von Kampagnen in Mobile Games sollten sich Advertiser daher an eines der auf dem Markt befindlichen, meist international ausgerichteten Mobile Ad Networks wenden.“

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