6Wunderkinder: Berliner Raketen-Start-up

6Wunderkinder: den Namen dieses Berliner Start-ups sollten Sie sich merken. Denn Twitter brauchte einst 852 Tage für die ersten Million Nutzer. Foursquare schaffte dies in 396 Tagen. Den Deutschen gelang dieses Kunststück allerdings jetzt in beeindruckenden 275 Tagen. Einziges Produkt der Firma um Gründer Christian Reber ist die App Wunderlist, mit der sich sehr einfach To-Do-Listen verwalten lassen. Das besondere am Erfolg der Berliner: Über die Hälfte aller Nutzer (57 Prozent) kommen aus den USA.

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6Wunderkinder: den Namen dieses Berliner Start-ups sollten Sie sich merken. Denn Twitter brauchte einst 852 Tage für die ersten Million Nutzer. Foursquare schaffte dies in 396 Tagen. Den Deutschen gelang dieses Kunststück allerdings jetzt in beeindruckenden 275 Tagen. Einziges Produkt der Firma um Gründer Christian Reber ist die App Wunderlist, mit der sich sehr einfach To-Do-Listen verwalten lassen. Das besondere am Erfolg der Berliner: Über die Hälfte aller Nutzer (57 Prozent) kommen aus den USA.

Der Erfolg der Berliner als Infografik

Im gewissen Sinne ist die Millionengrenze schon länger geknackt. Denn die App wurde weltweit schon 2,6 Millionen Mal heruntergeladen. Allerdings haben sich jetzt erst eine Million Nutzer auch tatsächlich für die vollwertige Nutzung des Angebots registriert.

Die Applikation überzeugt vor allem durch ihre einfache Bedienung und die bedingungslose Konzentration auf die wichtigsten Funktionen – ohne störenden Schnickschnack. Sie folgte also dem Apple-Ansatz. Passend dazu lautet das Ziel der Berliner einen Dienst zu entwickeln, der so toll ist, dass man ihn „nicht ignorieren kann".

Beeindruckend dabei ist, der Mix aus Konsequenz, Selbstverständlichkeit und positiver Kundenansprache, mit denen Reber und sein Team seit dem Start ihr Angebot anpriesen und entwickelten.

Ansichten einer App: Wunderlist ist extrem simpel und funktional

Dieses Selbstverständnis zeigt sich auch der Anti-Copycat-Initiative, zu deren wichtigsten Treibern Reber gehört. In dieser Gruppe haben sich Berliner Start-ups zusammengeschlossen, die gegen das Image ankämpfen wollen, dass deutsche Web-Companys immer nur US-Ideen kopieren würden.

Wie heiß die Berliner tatsächlich auf das durchbrechen der Millionengrenze waren, zeigt, dass sie genau sagen konnten, nach wie vielen Sekunden (23.760.000) sie ihr Ziel erreicht hatten. Denn vom Start weg ließen sie eine Stoppuhr mitlaufen.

Das nächste große Projekt von 6Wunderkinder soll auf den Namen Wunderkit hören. Was sich dahinter verbirgt, ist noch geheim. Die Macher versprechen allerdings jetzt schon, dass es sich um etwas handelt, das man "noch nie gesehen hat". Als Zeugen für den vermeintlich sicheren Erfolg der Neuentwicklung führen sie keinen geringeren als Apple-Mastermind Steve Jobs und sein legendäres Zitat an: "A lot of times, people don’t know what they want until you show it to them.”

Nach dem Wunderlist-Erfolg bleibt aber abzuwarten, ob Reber auch mit Wunderkit ein ähnlicher Coup gelingt.

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