MDR beruft Sondersitzung zum Fall Foht ein

Der Rundfunkrat des MDR hat für den 31. August 2011 eine Sondersitzung angekündigt, in der über weitere Maßnahmen im Fall des suspendierten Unterhaltungschefs Udo Foht beratschlagt werden soll. Dies sagte der Rundfunkratsvorsitzende Johannes Jenichen der Nachrichtenagentur dpa.

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Gegen Foht ermittelt derzeit die Staatsanwaltschaft Leipzig. Dem 60-Jährigen wird Betrug und Untreue vorgeworfen. Er soll für private Zwecke offizielles MDR-Geschäftspapier genutzt haben. Dazu hat er über Dritte Zahlungen zur Unterstützung verschiedenen TV-Produktionen veranlasst haben. Ob er sich dabei persönlich bereichert hat, ist derzeit noch unklar.
Der Spiegel schreibt in der aktuellen Ausgabe, dass interne Ermittler im Fall Foht Hinweisen nachgingen, wonach auch Schwarzgelder geflossen sein sollen.

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