Dax-Vorstände verschlafen Social-Media-Trend

In Deutschlands größten Unternehmen arbeiten 182 Vorstandsmitglieder, aber nur 24 von ihnen sind in sozialen Netzwerken aktiv. Das hat eine Untersuchung der Agentur Deutsche Markenarbeit ergeben. BMW-Vorstand Norbert Reithofer ist demnach als einziger sowohl bei LinkedIn als auch bei Twitter und Facebook zu finden.

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Auf wirklich viele Kontakte kommt Reithofer aber in keinem der Netzwerke. Im Untersuchungszeitraum zwischen dem 1. März und 15. April dieses Jahres folgten ihm bei Twitter 17 Personen, bei LinkedIn konnte der BMW-Chef dagegen keinen einzigen Kontakt vorweisen. Seine Fan-Seite auf Facebook gefiel 54 Menschen.
Wie die Studie der Agentur Deutsche Markenarbeit weiter zeigt, sind von den 182 Vorständen nur drei bei dem Karrierenetzwerk Xing angemeldet. Immerhin 19 beim amerikanischen Pendant LinkedIn und sechs bei Twitter. Keiner der Vorstandsmitglieder besitzt einen eigenen YouTube-Kanal. In Sachen Social Media haben die Entscheider in den Dax-Unternehmen also noch einiges nachzuholen.
Die Unternehmen selbst haben den Trend dagegen schon erkannt: Alle 30 Dax-Firmen sind in sozialen Netzwerken aktiv und das laut der Studie mit „steigender Tendenz, wachsendem Budget und zunehmendem Zeitaufwand.“

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