Foht-Affäre: Ermittler verfolgen Schwarzgeld-Spur

Der Spiegel nimmt sich den finanziellen Unregelmäßigkeiten um den suspendierten MDR-Unterhaltungschef Udo Foht vor. Nach Informationen des Nachrichtenmagazins gehen die internen Ermittler mittlerweile Hinweisen nach, wonach sogar Schwarzgelder geflossen sein könnten, um Stars der Unterhaltungsbranche bei Laune zu halten. Zudem berichtet der Spiegel von einer fragwürdig verfassten Dissertation der Sender-Justitiarin Karola Wille.

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Über den Fall Foht schreibt der Spiegel, dass sich die mögliche Stasi-Erpressungs-Spur nicht weiter zu erhärten scheint. Zudem gibt es bislang noch keine Hinweise, dass der Unterhaltungschef sich persönlich bereichert haben solle.
Neben der Foht-Geschichte erzählt das Nachrichten-Magazin auch noch weitere brisante Details aus dem Inneren des MDR, der noch bis zum Ende des Jahres von Intendant Udo Reiter geleitet wird. Eine seiner Nachfolge-Kandidaten, Karola Wille, muss sich nun neuer Vorwürfe erwehren. So berichtet der Spiegel, dass die 52-Jährige juristische Direktorin des MDR, 1985 an der Universität Jena eine Dissertation verfasste, in der sie dem Sozialismus huldigt. Nach der Wende hatte sie einen zweiten Abschluss an der Fernuniversität Hagen gemacht. 

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